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Die Dornbirn Bulldogs werden künftig nicht mehr in der ICE spielen. © Broger_Robert

Paukenschlag in der ICE: Dornbirn zieht sich zurück

Die Dornbirn Bulldogs werden künftig nicht mehr an der ICE Hockey League teilnehmen. Das gab der Klub am Freitagabend bekannt.

„Die Dornbirn Bulldogs ziehen sich mit Ende der aktuellen Saison nach zehn Jahren aus der höchsten Spielklasse, der win2day ICE Hockey League, zurück. Das ökonomische Umfeld und die zu erwartenden Rahmenbedingungen machen, nach Angaben des Vereins, eine langfristige, solide Planung nahezu unmöglich“, schreiben die Vorarlberger auf ihrer Webseite.


„Wir müssen uns schweren Herzens aus der win2day ICE Hockey League zurückziehen, solange es unserem Verein wirtschaftlich gut geht“, erklärt Klub-Boss Alexander Kutzer. „In den nächsten Jahren konzentrieren wir uns auf unsere Kernkompetenzen, die Nachwuchsförderung und die Akademie. Damit geben wir rund 220 Nachwuchstalenten die Möglichkeit, ihrer Leidenschaft und dem Traum von einer Eishockey-Karriere nachzugehen – was wiederum das Fundament für zukünftige Entscheidungen bilden wird.“ Nach Möglichkeit will der Dornbirner Verein die bestehende Struktur beibehalten. Geplant ist, dass die Kampfmannschaft in der nächsten Saison in der zweiten Liga – also der Alps Hockey League – antreten wird.

Team Vorarlberg?
In den vergangenen Tagen war immer wieder die Rede von einer Fusion zwischen Dornbirn und AlpsHL-Klub Feldkirch. Inwieweit der Rückzug der Bulldogs dieses Vorhaben nun beeinflusst, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen. Zum gemeinsamen Vorarlberger Weg meint Kuntzer folgendes: „Wenn ein Team Vorarlberg auf breiter Basis umfänglich umgesetzt werden kann, wäre Spitzeneishockey in Vorarlberg längerfristig und auf höherem Niveau möglich.“ Fest steht jedenfalls, dass mit dem Austritt von Dornbirn ein Stück ICE-Tradition verloren geht.

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