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Jason Jaspers hatte eine klare Meinung. © I. Foppa / HC Pustertal

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Jason Jaspers hatte eine klare Meinung. © I. Foppa / HC Pustertal

Pustertal-Coach erzürnt: „Das hat das Spiel ruiniert“

Der HC Falkensteiner Pustertal hat am Sonntagabend den nächsten starken Auftritt hingelegt, beim Klagenfurter AC jedoch keine Punkte mitgenommen. Trainer Jason Jaspers sprach nach dem Spiel über das hohe Niveau, aber auch über die durchwachsene Schiedsrichterleistung.

In der Heidi-Horten-Arena trafen am Sonntag zwei der Topfavoriten auf den Titel aufeinander, die sich darüber hinaus bereits in Frühform befinden: Pustertal schlug zum Saisonauftakt den amtierenden Meister Graz mit 4:2, der KAC deklassierte hingegen Red Bull Salzburg mit 7:1. Entsprechend umkämpft und spannend verlief die Partie, die die Hausherren schlussendlich mit 3:2 gewannen.


Den entscheidenden Unterschied machten an diesem Abend die Special Teams, da zwei der drei Kärntner Tore im Powerplay fielen. Pustertals Aufholjagd in den letzten fünf Minuten kam zu spät. „Ich finde, dass es ein richtig gutes Match war. Aber eine Partie sollte immer von den Spielern entschieden werden – und heute gab es zu viel, woran die Akteure nicht beteiligt waren“, kommentierte Headcoach Jason Jaspers.

In Klagenfurt ging es ordentlich zur Sache. © EC-KAC/Wolfgang Jannach

In Klagenfurt ging es ordentlich zur Sache. © EC-KAC/Wolfgang Jannach


Der Kanadier sprach damit die seiner Ansicht nach ungenügende Schiedsrichterleistung an. „Wir kriegen Strafen für Sachen, für die sie meiner Meinung nach auch eine Strafe kriegen sollten. Das Spiel wurde auf diese Weise ruiniert“, führt er weiter aus und fügt fair hinzu: „Letztendlich hat unser Penalty Killing den Job nicht erledigt. Sie haben ein starkes Powerplay und sind eine großartige Mannschaft. Wir haben zum Schluss zwar noch ein Spiel daraus gemacht, aber es war zu wenig und zu spät.“

Bozen voller Selbstvertrauen

Nicht nur in Klagenfurt ging es ordentlich zur Sache, sondern auch in Bozen, wo die Foxes den zweiten Sieg binnen 48 Stunden einfuhren: Red Bull Salzburg hatte beim 6:3 keine Chance. „Es war ein körperbetontes Spiel“, meinte Stürmer Daniel Gellon nach dem Match. „Weil wir aber in der Mannschaft auch große und schwere Spieler haben, müssen wir uns nicht verstecken. Ich finde, dass wir alle eine gute Arbeit geleistet haben.“

Daniel Gellon (rechts) zieht ein positives Fazit. © Loris Bregolato / HCB

Daniel Gellon (rechts) zieht ein positives Fazit. © Loris Bregolato / HCB


Der Neuzugang vom HC Meran sprach auch die Stimmung in der Sparkasse Arena an. „Es ist ein sehr schönes Gefühl, mit den Fans Erfolge zu feiern. Die Atmosphäre ist toll und gewinnen tut man immer gerne. Jetzt ist es wichtig, sich von Spiel zu Spiel steigern“, richtet er seinen Fokus nach vorne.

Die nächste Partie steht für die Karhula-Truppe schon am Mittwoch an, wenn sie auswärts bei den Graz 99ers antritt (18.30 Uhr). Für den HC Pustertal wird’s hingegen erst am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen die Black Wings Linz (17 Uhr) wieder ernst.

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