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Miha Zajc (Nummer 88) muss nach einem rassistischen Entgleiser lange zuschauen.

Rassismus-Eklat in der ICE: Harte Strafen für Ljubljana-Profis

Harte Strafen hat die ICE Hockey League gegen zwei Slowenen ausgesprochen. Tadej Cimzar und Miha Zajc haben sich gegen Villach eine rassistische Entgleisung geleistet und bekommen jetzt die Quittung dafür präsentiert.

Wie berichtet kam es am Dienstag beim Duell zwischen Olimpija Ljubljana und dem Villacher SV zu einem Rassismus-Eklat. Derek Joslie wurde von Cimzar und Zajc mit einer Affengeste und verbalen Entgleisungen rassistisch beleidigt. Der afroamerikanischstämmige Villach-Profi zeigte sich in der Folge entsetzt über das Verhalten der Slowenen, deren Klub zudem keinen Rassismus gesehen haben wollte und sich nicht entschuldigte: „Ich lebe seit 15 Jahren für das Profi-Hockey, aber so etwas habe ich noch nie erlebt. Sie haben gesagt, es habe gar keinen Rassismus gegeben.“


Am Mittwoch tagte die Rechtskommision der ICE und sprach harte Strafen gegen die beiden Slowenen aus. Cimzar und Zajc müssen jeweils zehn Spiele lang zuschauen. Zudem müssen die beiden Ljubljana-Spieler eine Strafe von jeweils 3000 Euro bezahlen. „Rassistisches Verhalten ist in jeglicher Hinsicht inakzeptabel und nicht tolerierbar“, schrieb die Liga in einer Presseaussendung.

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