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Dieser Mann soll künftig beim HCP für die Tore sorgen. © Lehigh Valley Phantoms

Rochade beim HCP: Ein Stürmer geht, ein neuer kommt

Der HC Pustertal hat am Donnerstag auf die jüngste Niederlagenserie reagiert, den Probevertrag mit dem enttäuschenden Brad Morrison nicht verlängert und sich einen neuen Stürmer geangelt.

Mit exzellenten Referenzen war Brad Morrison Anfang September als letzter Legionär zu den Wölfen gestoßen. Die Erwartungen konnte der 24-Jährige jedoch nicht erfüllen: In sieben Liga-Spielen sammelte er keinen einzigen Scorerpunkt. Die sportliche Leitung um Patrick Bona hat nun die Reißleine gezogen, den auslaufenden Probevertrag nicht verlängert – und gleichzeitig dessen Nachfolger präsentiert.


Der neue Mann heißt Greg Carey und ist in Europa noch ein unbeschriebenes Blatt. Nach der Juniorenzeit entschied sich Carey für die vierjährige, klassische Universitäts-Laufbahn, um danach umgehend in das Profigeschäft einzusteigen. Über Portland, Springfield und Gwinnett, Farmteams der Arizona Coyotes, führte der Weg in die Organisation der Philadelphia Flyers. Dort kreuzten sich die Wege von Reece Willcox und Carey. Nun sind beide – nach vier gemeinsamen Jahren bei den Lehigh Valley Phantoms in der American Hockey League – wieder Teamkameraden. HCB-Crack James Dehaas und Salzburg-Spieler TJ Brennan trifft der neue Wolf als Gegner in der ICE wieder.

Große Motivation
Insgesamt stehen dem 31-Jährigen in der AHL 401 Spiele mit 256 Scorerpunkten sowie eine Allstar-Game-Teilnahme zu Buche. Die Corona-Saison 2020/21 setzte der Vollblutstürmer und Spielmacher aus. Der Wiedereinstieg in die AHL misslang, weshalb sich Greg Carey nun in das Europa-Abenteuer mit dem HC Pustertal stürzt.

„Ich habe mir von großartigen Fans und einer schönen Gegend erzählen lassen und bin froh, endlich wieder in das Geschehen eingreifen zu können.“ Der HCP arbeite schon an den Einreisepapieren und möchte Carey einige Tage vor dem Start in die nächste Phase der ICE-Saison in Bruneck begrüßen. Wie aus einer Pressemitteilung zu entnehmen ist, sind weitere Kaderveränderungen „nicht auszuschließen“.




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