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Andreas Bernard wird künftig nicht mehr das VSV-Gehäuse hüten. © Rene Krammer

Villach setzt Andreas Bernard vor die Tür

Das ICE-Hockey-League-Match zwischen dem HC Bozen und dem Villacher SV, das am Freitag hätte stattfinden sollen, wurde coronabedingt abgesagt. Aus Südtiroler Sicht gab es an diesem Tag eine weitere unschöne Nachricht.

Die Adler haben nämlich Andreas Bernard vor die Tür gesetzt. Der italienische Nationaltorhüter war zu Saisonbeginn nach Kärnten gekommen und bestritt 30 Partien für Villach (Fangquote 89,7 %). Die Vereinsverantwortlichen sollen zunehmend unzufrieden mit den Leistungen des 31-Jährigen gewesen sein und haben den Vertrag nun aufgelöst.


Bernard kassierte im Schnitt 3,27 Gegentore. Zuletzt wurde er häufig durch Alexander Schmidt ersetzt. Bernard griff zuletzt am Dienstag bei der 2:6-Niederlage gegen den HC Pustertal beim vierten Gegentreffer daneben. Nun haben die Verantwortlichen offensichtlich genug. Mit dem Finnen Tomi Karhunen hat der VSV bereits am Freitag einen neuen Schlussmann verpflichtet.

Neuer Torhüter verpflichtet
Der 32-Jährige stand zuletzt bei den Straubing Tigers in der DEL im Tor und war davor beim Schweizer Topteam SC Bern engagiert. Karhunen sollte am späten Freitagabend in Villach eintreffen, wann er sein Debüt im VSV-Dress gibt, steht noch nicht fest. „Wir erwarten uns mit ihm eine Stabilisierung auf der Torhüter-Position“, meinte VSV-Sportvorstand Gerald Rauchenwald zur Verpflichtung.

Das Match zwischen dem HC Bozen und dem Villacher SV wird am Freitagabend dagegen nicht ausgetragen. Bei den Kärntnern soll es mehrere Corona-Fälle im Team geben. Villach liegt momentan in der ICE auf Rang 2 und damit voll auf Playoff-Kurs.

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