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Die Wölfe feierten einen Prestigesieg. © HC Pustertal

Wölfe siegen gegen die Steelers

Im dritten Testspiel innerhalb von acht Tagen trafen die Wölfe in der heimischen Intercable Arena auf ein Team aus der DEL, die Bietigheim Steelers. HCP-Trainer Mair musste auf die angeschlagenen Akteure Catenacci und Willcox verzichten, dafür war Ivan Althuber wieder mit von der Partie. Am Ende gewann der HCP mit 3:1.

Das Spiel war von der ersten Sekunde an schnell und unterhaltsam. Nach erstem Abtasten übernahmen die Wölfe das Kommando. Zunächst prüfte Emil Kristensen den Steelers Goalie Sami Aittokallio, gleich darauf agierte der HCP in Überzahl. Olivier Archambault überraschte den Gegner mit einem Abschluss ins kurze Eck – 1:0 für Pustertal. In der Folge kamen die Wölfe zu guten Chancen, die Schwaben wurden erst gegen Mitte des Drittels gefährlich. Zwei weitere Powerplays spielten die Schwarzgelben ansehnlich, ein Torerfolg blieb aber verwehrt.


Der zweite Abschnitt begann mit einer tollen Möglichkeit für die Gäste, doch HCP-Schlussmann Jacob Smith blieb der Sieger. Praktisch im Gegenzug nahm sich Daniel Glira ein Herz und versenkte die Scheibe mit einem verdeckten Schuss zum 2:0 in die Maschen. Danach hatten die Steelers etwas mehr vom Spiel, akute Torgefahren blieben allerdings aus. Dafür erzielten die Wölfe beinahe das 3:0, Archambault blieb nach tollem Manöver nur knapp hängen. In einem weiteren Powerplay waren dann die Gäste erfolgreich, Constantin Braun verwertete einen Rebound zum 2:1-Anschlusstreffer. In der Folge überzeugten die Wölfe mit zeitweise traumhaftem Kombinationsspiel. Nach einem Foul scheiterten die Steelers beim verhängten Penalty an der Querlatte. So ging es mit 2:1 in die zweite Pause.

Smith hält, Archambault trifft
Im Schlussdrittel gaben die Gäste nochmal Gas und hatten die besseren Chancen, so etwa in der 42. Minute, als ein abgefälschter Hammer vom Innenpfosten zurück ins Feld sprang. Fast ohne Unterbrechung ging es nun hin und her. In den letzten Minuten nahmen die Steelers den Goalie für einen sechsten Feldspieler vom Eis und Smith musste gleich drei Mal mit Glanztaten das Resultat retten. Man of the Match Archambault schraubte dieses schließlich mit einem Schuss ins „empty net“ auf 3:1.

Damit besiegten die Wölfe in einem spannenden und unterhaltsamen Spiel die Steelers, die 1.220 Zuschauer dürften ihr Kommen nicht bereut haben. Bereits am Sonntag gibt es das nächste Match in der Intercable Arena: um 19 Uhr ist der HC Thurgau in Bruneck zu Gast.

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