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Kaltern (in schwarz-weiß-rot) und Aosta standen sich am Samstag in der Finalserie erstmals gegenüber. © Manfred Sinn

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Kaltern (in schwarz-weiß-rot) und Aosta standen sich am Samstag in der Finalserie erstmals gegenüber. © Manfred Sinn

Comeback der Champions: Kaltern siegt zum Finalauftakt

Der SV Kaltern hat den Heimvorteil im Playoff-Finale der Italian Hockey League (IHL) gegen den HC Aosta beibehalten. Dabei sah es lange Zeit nicht gut aus für den amtierenden Meister.

In Spiel eins der Best-of-7-Serie gewannen die Hechte in der heimischen Raiffeisen Arena gegen Aosta in der Overtime noch mit 4:3. Dabei war das Team um Superstar Joonas Alanne (er sorgte für die Entscheidung) zeitweise einem Zwei-Tore-Rückstand hinterhergelaufen. Zur Erinnerung: Im Vorjahr hatte Kaltern die Aostaner in der Finalserie mit 4:2 besiegt.


Die ersten beiden Drittel waren eigentlich ausgeglichen, doch Aosta nutzte die Kalterer Fehler gnadenlos aus und traf jeweils nach einem Konter: Nach einem Scheibenverlust in der Offensive stürmte Nicholas Nardella in der 16. Minute völlig allein aufs Tor zu und blieb vor Samuel Rohregger cool. Das 2:0 resultierte dann aus einem doppelten Doppelpass, den Dmytro Nimenko nach gut einer halben Stunde Spielzeit verwertete.

Kaltern dreht im Schlussdrittel auf

Im Schlussdrittel drehte Kaltern dann auf: Nach einem schönen Zuspiel erzielte Joonas Alanne zu Beginn des dritten Abschnitts den sehenswerten Anschlusstreffer. Anschließend ließen sich die Überetscher auch vom 1:3 nicht aus dem Konzept bringen. Luca De Doná und Mikael Saha sorgten mit einem Doppelschlag innerhalb von vier Minuten aber für eine Overtime.

Kaltern und Aosta lieferten sich bereits in Spiel eins einen packenden Kampf. © Manfred Sinn

Kaltern und Aosta lieferten sich bereits in Spiel eins einen packenden Kampf. © Manfred Sinn


In der Overtime sorgte Kalterns Starspieler Alanne mit einem satten Schuss nach knapp fünf Minuten für die Entscheidung und damit für Ekstase. Der mittlerweile 35-jährige Finne absolvierte in seiner Heimat 233 Spiele im Oberhaus für die Lahti Pelicans und wechselte im Sommer von der dritten deutschen Liga ins Südtiroler Weindorf. Für Kaltern hat er bereits über 60 Punkte geliefert. Die Finalserie übersiedelt nun am Dienstag (20 Uhr) nach Aosta.

IHL: Playoff-Finale

SV Kaltern – HC Aosta 4:3 n.V.
0:1 Nardella (15.14), 0:2 Nimenko (31.55), 1:2 Alanne (43.58), 1:3 Fraschetta (46.10), 2:3 De Doná (52.16), 3:3 Saha (56.21), 4:3 Alanne (64.52)
Zuschauer: 720
Stand in der Best-of-7-Serie: 1:0

Schlagwörter: Eishockey ihl Kaltern Aosta

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