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Die Kalterer Hechte starten als Titelverteidiger in die Saison. © Social Media

Die neue IHL-Saison: Was ist für die Teams aus dem Süden drin?

Am Samstag beginnt die neue Saison in der Italian Hockey League. Zehn Klubs kämpfen dabei um den Titel in der höchsten rein-italienischen Meisterschaft, darunter auch fünf aus Südtirol. Im ersten Teil der Vorstellungsserie konzentriert sich SportNews auf die Mannschaften des Südens, nämlich den SV Kaltern, den HC Unterland und die Piraten aus Eppan.

Es gab einige Veränderungen in der IHL. Mit dem HC Meran verließ ein Klub die Meisterschaft in Richtung AlpsHL, im Gegenzug stießen zwei neue Mannschaften dazu, nämlich Toblach und Como. Somit kämpfen in der diesjährigen Meisterschaft zehn Teams um den Titel. Die Frage, wer den Pokal in der heurigen Saison holen wird, dürfte nach dem Abgang von Meran nur sehr schwer zu beantworten sein. Sicher ist nur, dass die Südtiroler Vereine eine gewichtige Rolle spielen werden.


Beim amtierenden Meister in der IHL, dem SV Kaltern, gab es nur wenige Veränderungen. Der Kader wurde mit den Ex-Rittner Lorenzo Scelfo, Hannes Uffelmann und Lois Fink verstärkt, während Marko Virtala den Verein Richtung Frankreich verlassen hat und Simon Andergassen seine Karriere beendet hat. Einziger Importspieler im Team ist somit Teemu Virtala. Eine Veränderung gab es auch auf der Bank. Karl Anderlan wird die Überetscher nicht mehr als Head-Coach anführen. In der Saison 2021/22 liegt diese Verantwortung bei einem Ex-Spieler der Hechte – Troy Barnes.

Vieles ist neu beim SV Kaltern
Neu beim SV Kaltern ist auch der Präsident. Alex Kofler folgt auf Mathias Lobis, welcher die letzten acht Jahre der Hechte-Boss war. Kofler zeigt sich bisher sehr zufrieden mit der Arbeit des neuen Trainers, der mit den Überetschern im Jahre 2008 den Gewinn der Serie-A2 Meisterschaft feiern konnte – damals noch als Spieler. Konkrete Ziele will man sich für die neue Saison aber nicht stecken. Kofler ist sich jedoch bewusst, dass das Team einiges an Qualität besitzt und man den Fans ein attraktives Eishockey bieten möchte. „Das Halbfinale soll dennoch erreicht werden“, so der neue Präsident abschließend.

Alex Andergassen, Goalie des SV Kaltern.


Im Tor kann die Mannschaft weiterhin auf die Dienste von Alex Andergassen und Daniel Morandell setzen. In der Verteidigung vertraut der amtierende Meister neben den beiden Routiniers Simon Vinatzer und Michele Volcan auf eine Reihe junger Spieler. Mit Hannes Uffelmann, Fabian Stefenelli, Jonas Schöpfer, Lorenzo Scelfo und Lorenz Gruber stehen insgesamt fünf U20-Akteure im Kader der Kalterer. Auch im Angriff werden viele junge Cracks ihre Chance erhalten. Zudem kann das Team von Coach Barnes auf die Dienste von Patrick Gius, Bastian Andergassen und Alex Vinatzer setzen.
Der HC Unterland ohne Neuverpflichtungen
Die Cavaliers aus dem Unterland starten ohne Neuverpflichtung in die neue Saison. Der neue Coach David Leger, welcher über viel Erfahrung verfügt und dafür bekannt ist, den jungen Spielern eine Chance zu geben, ist genau der richtige Mann für die Cavaliers aus dem Süden Südtirols. Insgesamt verzeichnete das Team drei Abgänge. Frederic Cloutier verließ die Mannschaft genauso wie Hannes Oberrauch in Richtung Meran, während es Laurin Foppa zu Valdifiemme und somit zu einem direkten Ligakonkurrenten zog.

Der HC Unterland will auch heuer wieder jubeln.


Dadurch wird es in dieser Saison auf die Talente ankommen, welche vermehrt Verantwortung übernehmen werden. Im Tor bleiben somit mit Moritz Steiner, Tizian Giovanelli und Kilian Pallabazzer drei Optionen zur Verfügung. In der Verteidigung ruhen die Hoffnungen der Fans weiterhin auf Tobias Brighenti und Kevin Zucal, während im Angriff der Tscheche Filip Kokoska für die nötigen Tore sorgen soll. Dabei unterstützen sollen ihn Florian Wieser und Dominik Massar.
HC Eppan: Der Star ist der Trainer
Der HC Eppan startet mit einem neuen Coach in die neue Saison. Johan Akerman übernahm im Sommer das Ruder bei den Piraten. Der Schwede konnte bereits viel Erfahrung als Coach sammeln und war nebenbei ein sehr guter Eishockey-Crack. Der Offensivverteidiger spielte in seiner Karriere in Schweden, Norwegen, Russland, in der Schweiz, Deutschland und Frankreich. 2013 beendete er seine Karriere und coachte anschließend die U18 von Linköping. 2016/17 übernahm er dann zunächst als Assistenztrainer, später als Headcoach, die SHL-Mannschaft von Linköping.

Eppan (in gelb) trifft auch heuer wieder im Derby auf Kaltern.


Sein neues Team besteht neben 13 U20-Akteuren auch aus mehreren erfahrenen Spielern. Zu diesen gehören unter anderem Riccardo Tombolato, Maximilian von Peyr, Maximilian Lanscar und Philipp Calovi. Einziger Importspieler im Roster ist der Tscheche Daniel Arnost.


Im zweiten Teil unserer Vorschau behandeln wir am Freitag die Falcons aus Brixen, den AHC Toblach, sowie die restlichen italienischen Teams.

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