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Max Ansoldi wurde für ein halbes Jahr gesperrt.

Eklat nach Finale: Meran-Coach für halbes Jahr gesperrt

Das verlorene IHL-Finale gegen Kaltern Anfang April hat für den HC Meran und dessen Coach Max Ansoldi ein Nachspiel.

Die Passerstädter haben am 6. April das alles entscheidende fünfte Finalspiel gegen Kaltern mit 1:2 verloren, wobei die Meraner mit einigen strittigen Schiedsrichterentscheidungen haderten. Nach Ende der Partie ist es deshalb zu einem Eklat gekommen, weshalb nun der Trainer und ein Funktionär mit Mega-Sperren bestraft wurden.

Insbesondere Trainer Max Ansoldi sollen laut Urteilsschreiben vom 30. April die Sicherungen durchgebrannt sein. „Nach der Partie hat Ansoldi einen abgebrochenen Karbonstock wie einen Speer in Richtung Schiedsrichter geworfen und dabei eine Verletzung der Referees riskiert“, heißt es im Rundschreiben. Außerdem habe der Meraner Trainer die Referees bei der offiziellen Meisterzeremonie, die gleich nach dem Spiel auf dem Eis stattfand, mehrmals schwer beleidigt.

Der Sportrichter griff deshalb hart durch: Für den „Versuch der Verletzung“ mit dem Karbonstock bekam Ansoldi 6 Monate Sperre aufgebrummt, für die Beleidigungen gegen das Schiedsrichtergespann weitere 3 Monate. Weil der Trainer nicht vorbelastet war, wurde die Sperre von ursprünglich 9 Monaten auf 6 Monate und 15 Tage reduziert. Folglich wird Ansoldi bis zum 14. November 2019 gesperrt bleiben.

Funktionär wird für 9 Monate gesperrt
Neben dem Trainer müssen auch zwei Meraner Funktionäre Sperren verbüßen. Fabio Oieni bekam vom Sportrichter eine Sperre von 9 Monaten bis zum 30. Jänner 2019 aufgebrummt. Er soll die Schiedsrichter laut Rundschreiben während der Siegerzeremonie und später im Kabinentrakt beleidigt und bedroht haben. Einem Referee soll er auch einen Rempler verpasst haben. Neben Oieni wurde auch Walter Andriolo gesperrt, allerdings nur bis zum 6. Mai.

Das gesamte Urteil zum Nachlesen gibt es hier.

Autor: det

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