
So sehen Sieger aus – der SV Kaltern © SV Kaltern
„Gänsehaut pur“: So ausgelassen feiern die Hechte
Die Meisterschaft der Italian Hockey League ging vor knapp zehn Tagen zu Ende. Der SV Kaltern konnte seinen Titel verteidigen und sicherte sich den Pokal dank einer grandiosen Leistung im Finale gegen Aosta.
20. April 2026
Von: kei
Die abgelaufene Saison hätte für den Sportverein aus Kaltern nicht besser laufen können. Die Überetscher holten sich sowohl die Coppa Italia als auch den Meistertitel der IHL. Die Hechte waren in der höchsten italienischen Meisterschaft von Anfang an das stärkste Team und konnten dies auch in den wichtigen Momenten unter Beweis stellen. In insgesamt 45 Partien zogen die Kalterer nur neun Mal den Kürzeren und waren dabei vor allem in den Playoffs nahezu unbesiegbar.
Im Viertelfinale wurde Feltre mit einem „Sweep“ abgefertigt. Im Halbfinale und Finale verloren die Südtiroler nur drei der neun Partien und kürten sich schlussendlich am 9. April auswärts in Aosta zum Meister. Peter Brunner, Präsident des SV Kaltern, stand SportNews am Tag nach der offiziellen Meisterfeier am vergangenen Samstag Rede und Antwort.
SportNews: Herr Brunner, wie stolz sind Sie auf die Leistung des SV Kaltern 2025/26?
Peter Brunner: „Stolz allein kann diesen Zustand kaum beschreiben. Wir haben in dieser Saison an einigen Stellschrauben gedreht. Unter anderem haben sich die Trainingsbedingungen durch den neuen Fitnessraum in der Raiffeisen Arena mittlerweile verbessert. Der Gewinn der Coppa Italia im Mailänder Olympiastadion war natürlich ein erstes großes Highlight, aber die Mannschaft war damit nicht satt – sie wollte unbedingt beweisen, dass sie den IHL-Titel verteidigen kann. Die Konstanz, der Teamgeist und der Charakter, den die Truppe über die gesamte Saison gezeigt hat, waren der absolute Schlüssel zum Erfolg. Besonders freut mich, dass wir diesen Weg mit einem Kern aus einheimischen Spielern und einer unglaublichen mannschaftlichen Geschlossenheit gegangen sind.“
Der SV Kaltern holte sich den zweiten Titel in Folge © SV Kaltern
Wie verlief die Meisterfeier beim neuen IHL-Meister?
„Die Jungs haben nach dem Sieg am vergangenen Donnerstag im Grunde bis letzten Sonntag durchgefeiert. Die offizielle Meisterfeier am Samstag, die von unserem Ex-Präsidenten Günther Heidegger moderiert wurde, war dann ein echtes Volksfest für ganz Kaltern. Der LKW-Corso von der Kellerei zum Marktplatz war Gänsehaut pur. Wenn man sieht, wie Hunderte Fans die Mannschaft empfangen, während Kapitän, Assistenten und Trainer vom Rathausbalkon gemeinsam mit Bürgermeister Christoph Pillon jubeln, weiß man, was Eishockey diesem Dorf bedeutet.“
In Kaltern wurde der Titel ordentlich gefeiert © SV Kaltern
Nach der Saison ist vor der Saison: Was können Sie bereits zur Mannschaft 2026/27 sagen?
„Ehrlich gesagt hat der Vorstand in den letzten Tagen alles daran gesetzt, diese Meisterfeier zu planen. Ein großer Dank geht daher an alle Vorstandsmitglieder, die tatkräftig mitgeholfen haben. Wir haben den Moment genossen, aber natürlich müssen wir in den nächsten Wochen bereits mit der Planung für die neue Saison beginnen. Unser Ziel ist es, das erfolgreiche Grundgerüst der Mannschaft zusammenzuhalten. Wir setzen weiterhin auf Kontinuität und auf den nachhaltigen Einbau unserer Jugendspieler. In den nächsten Wochen werden wir die Gespräche mit den Spielern und dem Trainerstab vertiefen. Eines kann ich aber bereits heute offiziell verlauten lassen: Unser Mann für die wichtigen Tore, Joonas Alanne, wird auch im nächsten Jahr für Kaltern auflaufen!“
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