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Der HC Unterland kassierte eine Niederlage. © fisg

Heimvorteil ade: Cavaliers verlieren Final-Auftakt

HC Unterland gegen Valdifiemme: Das Traumfinale in der Italian Hockey League hat am Samstagabend begonnen. Allerdings verlief der Start für die Cavaliers nicht nach Wunsch.

„Die Spiele gegen Fiemme sind immer etwas Besonderes. Bereits im Grunddurchgang herrschte Play-off-Stimmung“, sagte Unterlands Kapitän Tobias Brighenti vor dem Auftakt der Finalserie. Wie sehr dieses Duell elektrisiert, zeigt das Zuschauerinteresse: 1000 Fans pilgerten am Samstag in die Würtharena, das sind für die IHL unglaubliche Zahlen. Am Ende gab es für die Cavaliers aber eine 1:2-Niederlage nach Verlängerung. Somit haben Ausnahmekönner Filip Kokoska & Co. den Heimvorteil verspielt und liegen in der Best-of-7-Serie mit 0:1 zurück.


Valdifiemme, das vom Grödner Coach Erwin Kostner trainiert wird, präsentierte sich am Samstag abgeklärt. Unterland-Goalie Moritz Steiner war nur selten dauerbeschäftigt und bekam im ganzen Spiel nur 20 Schüsse auf sein Tor. Auf der Gegenseite avancierte der Bozner Simone Peiti im Kasten von Valdifiemme zum Hexer und parierte nicht weniger als 43 Schüsse der Hausherren.

Kurze Overtime
Dabei verlief das Match zunächst nach dem Geschmack der Unterlandler, die mit Florian Wieser nach einer halben Stunde in Führung gingen. Diese Führung hatte auch lange Bestand, um genau zu sein bis zur 57. Minute. Dann erzielte Enrico Chelodi den Ausgleich und rettete Valdifiemme in die Verlängerung, wo Derek Eastman nach gerade einmal neun Sekunden schon das Game-Winning-Goal erzielte.

Eine bittere Niederlage, aber sicher kein Beinbruch für den HC Unterland, der bereits am Dienstag um 20.30 Uhr in Cavalese zurückschlagen will.
IHL Finale, Spiel 1
HC Unterland – Valdifiemme 1:2 n.V.
1:0 Wieser (28.43), 1:1 Chelodi (56.42), 1:2 Eastman (60.09)
Zuschauer: 1000
Stand in der Serie „best-of-7“: 0:1

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