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Der SV Kaltern ließ seine Fans ausflippen. © Alle Fotos: KSV/Sinn

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Der SV Kaltern ließ seine Fans ausflippen. © Alle Fotos: KSV/Sinn

Overtime-Thriller: Kaltern greift nach dem Titel

Der SV Kaltern darf von der Titelverteidigung in der Italian Hockey League träumen: Die Überetscher schnappten sich im Finale gegen den HC Aosta den ersten Matchpuck.

Was für eine Spannung, was für eine Dramatik: Kaltern steht ganz dicht vor dem Titelgewinn in der Italian Hockey League. Die Hechte setzten sich am Dienstagabend in Game 5 nach 75 aufreibenden Minuten mit 4:3 nach Verlängerung gegen den HC Aosta durch. Damit stellen die Überetscher in der Best-of-7-Serie auf 3:2 und sind nun nur noch einen Triumph vom Titelgewinn entfernt.


Diesen Titelgewinn wollen Florian Wieser & Co. am Donnerstag in Aosta eintüten. Sollten die Kalterer verlieren, dann käme es am Samstag in der Raiffeisen Arena zum großen Showdown, zu Game 7. Doch so weit wollen die Weißroten noch nicht denken.


Die knapp 800 Fans, die sich am Dienstag im Stadion im Altenburger Wald eingefunden hatten, bekamen pures Playoff-Eishockey zu sehen. Bereits nach wenigen Sekunden gerieten sich Kalterns Wieser und Aostas Dmytro Nimenko in die Haare. Und auch ansonsten ging es Schlag auf Schlag. Fabian Calovi brachte Aosta in der 14. Minute in Führung, Matteo Cappuccio glich für Kaltern nur 25 Sekunden später aus.

Aosta immer in Führung, Kaltern immer hartnäckig

Gleiches Bild im zweiten Abschnitt. Jakob Oberhöller erzielte das 2:1 für Aosta (25.), doch Daniel Erlacher gelang im Powerplay wenig später der neuerliche Ausgleich (32.). Wenige Sekunden vor der Drittelpause jubelten erneut die mitgereisten Gäste, als Brandon McNally zum 3:2 einschob (40.), doch sofort nach Wiederbeginn antwortete Kalterns Star Joonas Alanne (43.) mit dem Ausgleich.

Es folgte die Verlängerung, und hier bewegte sich das Match auf des Messers Schneide, ehe erneut der unermüdliche Alanne in der 76. Minute für den Lucky Punch sorgte. Kaltern hat am Donnerstag in Aosta nicht nur die Chance auf die Titelverteidigung, sondern auch auf das Double. Am 11. Jänner hatten sich die Hechte in Mailand den Pokalsieg geholt.

IHL-Finale, Spiel 5 (Best-of-7)

SV Kaltern – HC Aosta 4:3 n.V.
Kaltern: Rohregger (Pallabazzer); Clericuzio-Valentini, Massar-Michael Sölva, Schmid-Reffo, Oberhuber-Schöpfer; Alanne-Wieser-Saha, Selva-Maximilian Sölva-Jonas Oberrauch, DeDona-Vinatzer-Galassiti, Erlacher-Cappuccio-Max Oberrauch
Coach: Virtala

Aosta: Perla (Montini); Lysenko-Sukhytskyi, De Santi-Oberhöller, Calovi, Helfer; Verza-Nimenko-Nardella, McNally-Fraschetta-Mocellin, Minniti-Movchan-Badoglio, Mazzocchi-Lenta-Villanueva
Coach: Giovinazzo

Tore: 0:1 Calovi (13.23), 1:1 Cappuccio (13.48), 1:2 Oberhöller (24.45), 2:2 Erlacher (31.59), 2:3 McNally (39.27), 3:3 Alanne (42.30), 4:3 Alanne (75.03)

Zuschauer: 790

Stand in der Serie: 3:2

Weitere Spieltermine: 9.4., evtl. 11.4.

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