
Die Brixner Hockey-Cracks werden nicht mehr in der IHL auflaufen.
Raus aus der Liga: Ein Südtiroler Eishockeyklub gibt auf
Es ist eine Entscheidung, die sich abgezeichnet hatte. Eine, die aber dennoch Grund zur Besorgnis liefert: Die Brixen Falcons ziehen sich komplett aus dem Männer-Eishockey zurück. In der Domstadt gibt es nun einen neuen Fokus.
07. Mai 2026
Von: fop
Der Beschluss steht! Die Brixen Falcons stellen in der Eishockeysaison 2026/27 keine erste Mannschaft. Damit ist das Aus in der Italian Hockey League besiegelt, wo mit Toblach, Eppan und Kaltern nur noch drei Südtiroler Teams zurückbleiben.
Damit endet im Eisacktal eine Ära, die 2013 begonnen hatte, als die fünf Brixner Patrick Bona, Alex Gusella, Luca Scardoni, Oliver Schenk und Matthias Lazzeri den Verein übernommen und den Traditionsstandort unter dem neuen Namen „Falcons“ neu aufleben lassen hatten. Acht Jahre lang spielten sie in der IHL, der früheren Serie B. Vier Mal qualifizierten sich die Falcons für die Playoffs, zuletzt reichte es aber nur für einen neunten Platz.
„Es darf niemals auf Kosten unserer Jugend gehen“ Statement Falcons Brixen
„Die finanziellen Anforderungen und Möglichkeiten im Seniorenbereich haben uns jedoch zu einem Punkt geführt, an dem der Vorstand zu einer Entscheidung gezwungen wurde. Und wir waren uns einig: Es darf niemals auf Kosten unserer Jugend gehen“, so lautet es in einem Statement der Falcons, die ausführen: „Wenn wir heute über 50 Kinder in der U8 haben, wenn wir erleben, mit welcher Begeisterung sie trainieren, lachen, kämpfen - dann wissen wir, wofür wir das alles machen.“
In der abgelaufenen Saison haben die Falcons die Playoffs verpasst.
Das heißt: Brixen wird sich voll und ganz auf die Jugendarbeit konzentrieren und zugleich will man ein Verein bleiben, „der Gemeinschaft lebt.“ Die Ressourcen, personeller und finanzieller Natur, sollen nun gebündelt den vielen Nachwuchsspielern im Verein zugutekommen. Sie sollen die Basis für langfristigen Erfolg bilden – und in ferner Zukunft womöglich wieder zum Aufbau einer Herrenmannschaft führen.
Das Brixner Statement:
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