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Italien (in blau-weiß) kassierte gegen China eine Klatsche. © Gennaro Masi-GMT CIP

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Italien (in blau-weiß) kassierte gegen China eine Klatsche. © Gennaro Masi-GMT CIP

Italien hat auch gegen China keine Chance

Italiens Para-Eishockey-Nationalteam hat bei den Winter-Paralympics in Mailand auch sein zweites Gruppenspiel klar verloren.

Nach dem 1:14 vom Samstag gegen die USA, bei dem es einen neuen Zuschauerrekord gegeben hatte, gab es zwei Tage später vor rund 4.000 Zuschauern in der Milano Santagiulia Ice Hockey Arena gegen China eine 1:11-Pleite. Dabei hatte es nach dem ersten Drittel noch 1:1 gestanden.


Nach dem Führungstor der Chinesen zum 2:1, das zu Beginn des Mitteldrittels gefallen war, fiel Italien aber quasi auseinander. Fortan gab es Gegentore quasi im Minutentakt. Das erste Tor des Tages fiel für China erst nach gut 12 Minuten, als eine schöne Hereingabe von der rechten Seite sehenswert abgelenkt wurde.

Italien fällt auseinander

Doch nicht einmal eine Minute später gelang Italien mit seinen sechs Südtirolern im Kader der Ausgleich, als nach einem Getümmel und den Vorarbeiten von Sandro Kalegaris und Stephan Kafmann Nikko Landeros zum viel umjubelten 1:1 traf. Nach dem 2:1 der Chinesen durch einen Diagonalschuss war die große Gegenwehr der Gastgeber gebrochen. Nur gut eine halbe Minute später erzielte China, das vor vier Jahren im eigenen Land Bronze geholt hatte, das 3:1 und ließ fortan seine Klasse aufblitzen.

China (in rot) zeigte Italien die Grenzen auf. © Gennaro Masi-GMT CIP

China (in rot) zeigte Italien die Grenzen auf. © Gennaro Masi-GMT CIP


Beim Stand von 1:7 nahm Italien noch einen Torwartwechsel vor und Julian Kasslatter stand zwischen den Pfosten. Weiter geht es für Italien am Dienstag (10.05 Uhr) im letzten Gruppenspiel gegen Deutschland, das gegen China am Samstag 0:12 verloren hatte. Dann geht es um Platz drei hinter den beiden übermächtigen Gegnern der Gruppe A.

Italien – China 1:11

Italien: Stillitano (ab 30. Minute Kasslatter); Enderle-Landeros, Macri-Antochi; Rosa-Larch-Depaoli, Kalegaris-Kafmann-Andreoni, Remotti-Radice, Torella.
Trainer: Mirko Bianchi.

China: Wang (Ji); Zhang-Zhu, Lyu-Wang, Che; Wang-Shen-Qui, Song-Tian-Li, Chen-Liu.
Trainer: Sharshukov

Tore: 0:1 Tian (12.22), 1:1 Landeros (13.07), 1:2 Qiu (19.09), 1:3 Wang (19.55), 1:4 Tian (21.01), 1:5 Tian (23.10), 1:6 Wang (24.08), 1:7 Shen (26.02), 1:8 Wang (31.46), 1:9 Song (33.15), 1:10 Wang (34.47), 1:11 Li (44.27)

Zuschauer: 4.000

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