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Wäre lieber länger in München geblieben: Sandro Wagner © SID / PATRIK STOLLARZ

Wagner: „Gefühlt kommt jetzt halb München nach China“

Ex-Nationalspieler Sandro Wagner verabschiedet sich ohne Groll vom Fußball-Rekordmeister Bayern München.

„Mein Plan war natürlich, länger in München zu bleiben und meine Karriere hier zu beenden. Ich liebe diesen Verein“, sagte der 31-Jährige nach seinem Wechsel zu Tianjin Teda (China) der Bild-Zeitung: „Ich werde jedoch niemals ein böses Wort über diesen Verein verlieren, sondern wünsche dem FC Bayern und seinen Fans nur das Beste.“

Die Dinge in München „haben sich leider anders entwickelt, das musste ich akzeptieren“, sagte Wagner, der bei seinem neuen Verein einen Vertrag bis Ende 2020 unterschrieb und laut Bild 15 Millionen Euro verdienen soll. Der Klub aus der chinesischen Super League wird von Ex-DFB-Trainer Uli Stielike trainiert.

„Die chinesischen Verantwortlichen machen einen super Eindruck, alles ist sehr professionell abgelaufen“, sagte Wagner: „Uli Stielike ist eine große Persönlichkeit. Auch unabhängig vom Fußball wird das ein Riesen-Abenteuer. Meine ganze Familie und viele Freunde kommen mit. Gefühlt kommt jetzt halb München nach China.“

Nur 138 Minuten Spielzeit in der Bundesliga
Wagners Kontrakt in München wäre eigentlich noch bis zum 30. Juni 2020 gelaufen. Der wuchtige Mittelstürmer war zur Rückrunde der vergangenen Saison für 13 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim zu seinem Jugendklub zurückgekehrt, für den er bereits von 1995 bis 2008 gespielt hatte. Insgesamt absolvierte Wagner in dieser Saison unter Trainer Niko Kovac aber nur sieben Bundesliga-Einsätze mit gerade einmal 138 Minuten.

Autor: sid

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