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Eine gewisse Anzahl an Zuschauern dürfen ab sofort wieder in die Stadien. © APA/afp / CHRISTOF STACHE

Zuschauer in Bundesliga-Stadien wieder erlaubt

Die Zeit der Geisterspiele ist in allen Stadien der Fußball-Bundesliga vorbei. Es gibt eine einheitliche Regelung für die Fan-Rückkehr.

Die Bundesländer einigten sich am Dienstag auf eine sechswöchige Testphase mit stark reduzierter Zuschauer-Kapazität. Bundesweit einheitlich dürfen bei Veranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern nun 20 Prozent der Plätze besetzt werden. Es werden allerdings keine Zuschauer zu Veranstaltungen zugelassen, wenn die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner am Austragungsort größer oder gleich 35 und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar ist.

Am Wochenende war der DFB-Pokal eine Art Testlauf für entsprechende Hygienekonzepte. In Dresden beispielsweise sahen 10.053 Zuschauer das 4:1 von Dynamo gegen den Hamburger SV, zum Spiel des 1. FC Magdeburg gegen Darmstadt 98 (2:3 n.V.) kamen 5000 Besucher. Nur 300 Zuschauer durften hingegen in NRW das 5:0 von Borussia Dortmund beim MSV Duisburg sehen.

Nach einer zweimonatigen Unterbrechung aufgrund der Corona-Pandemie hatte die Bundesliga den Spielbetrieb Mitte Mai ohne Zuschauer wieder aufgenommen. Letztes Spiel vor normaler Kulisse war das Duell zwischen dem FSV Mainz 05 und Fortuna Düsseldorf (1:1) am 8. März.

Keine Zuschauer beim Saisonstart der Serie A
Italiens Fußball-Meister Juventus ist dagegen mit einem Antrag auf Zulassung einer begrenzten Zuschauerzahl beim Saisonstart am Sonntag gegen Sampdoria gescheitert. Die Regierung lehnte die vom Verein vorgeschlagene Stadionerlaubnis für Dauerkartenbesitzer ab.

Ministerpräsident Giuseppe Conte hatte kürzlich wegen der wieder steigenden Zahl von Corona-Infektionen das Zuschauer-Verbot bei Sport-Großveranstaltungen bis zum 7. Oktober verlängert.

Unterdessen forderte der italienische Verbandspräsident Gabriele Gravina eine Reduzierung der vorgeschriebenen Tests bei den Profis. „Ein Abstrich alle vier Tage ist unerträglich“, sagte Gravina.

Autor: sid

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