S+
Gennaro Gattuso ist nicht mehr Nationaltrainer Italiens. © ANSA / MICHELE MARAVIGLIA / Z81

a Nationalteams

Gennaro Gattuso ist nicht mehr Nationaltrainer Italiens. © ANSA / MICHELE MARAVIGLIA / Z81

Jetzt wirft auch Gennaro Gattuso das Handtuch

Italiens abermaliges Scheitern in einer WM-Qualifikation hat nun auch Nationaltrainer Gennaro Gattuso den Job gekostet.

Der 48-Jährige trat nach nicht einmal einem Jahr als Cheftrainer der Squadra Azzurra zurück. Gattuso, der bei Italiens letztem Titelgewinn bei der WM 2006 in Deutschland als Spieler dabei war, zog damit die Konsequenzen aus der 1:4-Niederlage im Elfmeterschießen des Playoff-Duells mit Bosnien-Herzegowina am Dienstagabend. Damit hatte der viermalige Weltmeister zum dritten Mal in Folge die Qualifikation zu einer WM verpasst.


„Schweren Herzens, da wir unser gestecktes Ziel nicht erreicht haben, betrachte ich meine Zeit als Nationaltrainer als beendet“, wurde Gattuso in der Pressemitteilung zur Trennung zitiert: „Das Trikot der Azzurri ist das wertvollste Gut im Fußball, weshalb es richtig ist, von Anfang an die Weichen für zukünftige Beurteilungen zu stellen.“

Wer wird Nachfolger?

Gattusos Abgang war bereits seit Tagen erwartet worden. In Italiens Zeitungen wird bereits heftig über den Nachfolger spekuliert. Die Liste reicht vom ehemaligen Nationaltrainer Roberto Mancini bis hin zu Pep Guardiola, der aktuell bei Manchester City unter Vertrag steht. Auch Antonio Conte (Napoli) und Max Allegri (Milan) werden gehandelt.

Antonio Conte war schon einmal italienischer Nationaltrainer. © APA/afp / PIERO CRUCIATTI

Antonio Conte war schon einmal italienischer Nationaltrainer. © APA/afp / PIERO CRUCIATTI


Zuvor hatten auch schon Italiens Verbandschef Gabriele Gravina sowie der Sportdirektor und ehemalige Weltklasse-Torwart Gianluigi Buffon ihre Ämter niedergelegt. Die Nachfolge an der Spitze des Verbandes soll nach einer Mitteilung am 22. Juni geregelt werden – also während der WM in den USA, Kanada und Mexiko. 2010 und 2014 schieden die Italiener in der Vorrunde aus. 2018 in Russland und 2022 in Katar waren sie nach dem Scheitern in der Qualifikation gar nicht erst dabei.

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben. Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen sie Ihre Profil-Angaben, um Kommentare zu schreiben.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2026 First Avenue GmbH