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Leroy Sané machte den Unterschied. © ANSA / RONALD WITTEK

Bayern nimmt die Hürde Frankfurt

Der FC Bayern München hält unbeirrt Kurs auf den nächsten Titel. Dank eines goldenen Wechsels glückte am Samstagabend die Herausforderung bei Angstgegner Eintracht Frankfurt.

Joker Leroy Sané hat dem FC Bayern München drei wichtige Punkte auf dem Weg zum Meistertitel beschert. Der Nationalspieler traf am Samstag in der 71. Minute zum 1:0 (0:0)-Sieg des Rekordmeisters bei Eintracht Frankfurt. Dank des verdienten Erfolges vor 25 000 Zuschauern bauten die Münchner ihren Vorsprung an der Tabellenspitze vor Borussia Dortmund zumindest für eine Nacht wieder auf neun Zähler aus. Der Verfolger muss am Sonntag beim FC Augsburg nachziehen.


Vor der Partie ging es zunächst um Politik statt Fußball. Als Zeichen der Solidarität mit der von Russland angegriffenen Ukraine trug Bayern-Kapitän Robert Lewandowski eine Kapitänsbinde in den ukrainischen Nationalfarben Blau und Gelb. Vor dem Anpfiff protestierten beide Teams zudem mit einer Schweigeminute gegen die russische Invasion, dazu leuchtete auf den Werbebanden in der Frankfurter Arena adressiert an den russischen Präsidenten Wladimir Putin der Spruch: „Stop it, Putin!“

Bayern geben Ton an – Frankfurt lauert
Die im Anschluss temporeiche Partie bestimmte der FC Bayern. Der nach einer Wadenverletzung zurückgekehrte Kingsley Coman zwang Eintracht-Torwart Kevin Trapp nach 24 Minuten mit einem satten Distanzschuss zu einer starken Parade. Zehn Minuten später verfehlte ein Lewandowski-Kopfball knapp das Ziel.

Ein bisschen Glück, ein bisschen Können. Sané erwies sich als goldener Wechsel. © APA/afp / DANIEL ROLAND

Die Eintracht setzte vornehmlich auf Konter und blieb bei ihren gelegentlichen Vorstößen stets gefährlich. Doch richtig dicke Chancen gab es nur auf der anderen Seite. So, als Trapp einen Fernschuss von Joshua Kimmich prallen ließ, seinen Patzer gegen den nachsetzenden Coman aber selbst ausbügelte (39.). Seine Rettungstat gegen den Franzosen bezahlte Trapp zwar mit einer blutigen Nase, nach kurzer Behandlungspause konnte der 31-Jährige aber weitermachen.

Bayern-Trainer Julian Nagelsmann reagierte auf die anhaltende Torflaute seiner Mannschaft und brachte Mitte der zweiten Halbzeit mit Sané eine weitere Offensivkraft. Das sollte sich als Glücksgriff erweisen. Nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung traf der Nationalspieler zur verdienten Führung (71.), die die Bayern danach routiniert über die Zeit brachten. In der Tabelle steht man nun bei 58 Punkten und liegt zwischenzeitlich neun Zähler vor Dortmund. Am kommenden Samstag steht gegen Bayer Leverkusen die nächste Härteprobe auf dem Programm.
Leverkusen auf CL-Kurs
Ebenjenes Leverkusen ließ gegen Arminia Bielefeld indes keine Zweifel aufkommen und marschiert dank des 3:0-Erfolges weiter der direkten Qualifikation für die Champions League entgegen. Lucas Alario (30.) und Moussa Diaby (57./81.) markierten die entscheidenden Treffer.

Diaby erzielte einen Doppelpack. © APA/afp / INA FASSBENDER

Gladbach kämpfte sich währenddessen gegen Wolfsburg zurück und münzte einen 0:2-Rückstand noch in ein 2:2-Remis. In der Nachspielzeit hatte Matthias Ginter sogar den vermeintlichen Siegtreffer erzielt. Dieser wurde aber aufgrund eines vorangegangenen Fouls zurückgenommen. Fürth eroberte zu Hause gegen Köln einen Punkt (1:1), Freiburg fertigte schwache Herthaner mit 3:0 ab. Union Berlin fand hingegen wieder in die Erfolgsspur zurück und bejubelte ein 3:1 gegen Mainz.

Begegnungen
  • 26.02.22

    Eintracht Frankfurt

    0 : 1

    Bayern München

  • 26.02.22

    VfL Bochum

    0 : 1

    RB Leipzig

  • 26.02.22

    FC Augsburg

    1 : 1

    Bor. Dortmund

  • 26.02.22

    Bor. M. Gladbach

    2 : 2

    VfL Wolfsburg

  • 26.02.22

    1899 Hoffenheim

    2 : 1

    VfB Stuttgart

  • 26.02.22

    1. FC Union Berlin

    3 : 1

    FSV Mainz 05

  • 26.02.22

    SC Freiburg

    3 : 0

    Hertha BSC Berlin

  • 26.02.22

    Bayer Leverkusen

    3 : 0

    Arminia Bielefeld

  • 26.02.22

    Greuther Fürth

    1 : 1

    1. FC Köln



SPGUVTVP
1. Bayern München24191475:2658
2. Bor. Dortmund24162664:3750
3. Bayer Leverkusen24135663:3944
4. RB Leipzig24124850:2840
5. SC Freiburg24117639:2640
6. 1899 Hoffenheim24124847:3640
7. 1. FC Union Berlin24107732:3237
8. 1. FC Köln2499636:3836
9. FSV Mainz 05241041035:2934
10. Eintracht Frankfurt2487933:3631
11. VfL Bochum24851125:3429
12. VfL Wolfsburg24841226:3728
13. Bor. M. Gladbach24761132:4827
14. Arminia Bielefeld24510922:3225
15. FC Augsburg24581126:4123
16. Hertha BSC Berlin24651325:5423
17. VfB Stuttgart24471328:4519
18. Greuther Fürth24351622:6214

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