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Simon Straudi wechselt zu einem echten Traditionsverein. © Dennis Hetzschold

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Simon Straudi wechselt zu einem echten Traditionsverein. © Dennis Hetzschold

Bei Kult-Klub: Simon Straudis große Chance

Simon Straudi stieg mit Energie Cottbus in die 2. Bundesliga auf. Doch der Pusterer läuft dort künftig für einen namhaften Ligarivalen auf.

Erst im Herbst 2025 war Straudi nach Cottbus gewechselt und stieg mit den Lausitzern prompt in die zweite Liga auf. Besonders am Saisonende hat der 27-Jährige mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Insgesamt brachte es Straudi auf 20 Einsätze. Mit Cottbus konnte er sich noch nicht auf die Verlängerung seines auslaufenden Vertrags einigen. Wie bereits vor einigen Tagen angekündigt, wird sich Straudi nun Dynamo Dresden anschließen.


In den 1970er- und 1980er-Jahren gehörte Dynamo Dresden zu den erfolgreichsten Vereinen der DDR und spielte nach der deutschen Wiedervereinigung von 1991 bis 1995 in der Bundesliga. Der traditionsreiche Ostklub landete in der vergangenen Zweitliga-Saison nach einer hervorragenden Rückrunde auf Platz elf. Zur neuen Saison soll es für Dresden noch höher hinausgehen. Bereits am Donnerstag findet der Trainingsauftakt für die Dynamo-Profis statt. Mit dabei ist auch Straudi, der in Dresden die Rückennummer 44 erhält.

So sieht die Kulisse bei einem Heimspiel von Dynamo Dresden aus. © Dennis Hetzschold

So sieht die Kulisse bei einem Heimspiel von Dynamo Dresden aus. © Dennis Hetzschold


„Simon soll den Konkurrenzkampf auf der Außenverteidigerposition anheizen. Er verfügt neben seiner hervorragenden Technik auch über die nötige Geschwindigkeit und ist sowohl auf der rechten als auch auf der linken Abwehrseite einsetzbar. In der zurückliegenden Spielzeit hatte er erheblichen Anteil am Cottbuser Aufstieg. Er passt charakterlich und vom Spielverständnis sehr gut in unsere Gruppe und kann darüber hinaus mit seiner Erfahrung ein wichtiger Faktor werden“, erklärte Sportdirektor Sören Gonther den Wechsel.
„Ich freue mich auf viel Tradition gepaart mit einem attraktiven Spielstil.“ Simon Straudi

Die Fans in Dresden gelten als besonders emotional. Die Stimmung im 32.000 Zuschauer fassenden Rudolf-Harbig-Stadion kann teilweise auch hitzig sein. „Ich freue mich auf viel Tradition gepaart mit einem attraktiven Spielstil. Mir gefällt die Art und Weise, wie der Trainer Fußball spielen lassen möchte, denn sie passt sehr gut zu mir. Ich konnte bereits erste Eindrücke von der Stadt und dem Verein sammeln und bin voller Vorfreude, dass es jetzt direkt losgeht“, sagte Simon Straudi.

Auch Lukas Mazagg wechselt

Nicht nur Simon Straudi hat einen Wechsel innerhalb Deutschlands vorgenommen, sondern auch Lukas Mazagg. Der Vinschger Verteidiger verlässt nach dem Drittliga-Abstieg den SSV Ulm und schließt sich dem Viertligisten SV Sandhausen an.

Lukas Mazagg wechselt nach Sandhausen. © SV Sandhausen

Lukas Mazagg wechselt nach Sandhausen. © SV Sandhausen


Der Verein aus Baden-Württemberg spielte noch vor einigen Jahren lange in der zweiten Liga. Mazagg hat in den letzten Jahren in Deutschland viel erlebt. Der 26-Jährige aus Glurns spielte vor allem in der dritten Liga und in der Regionalliga Südwest bzw. Bayern.

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