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Julian Nagelsmann und Christian Streich unter sich: Jetzt hat der SC Freiburg Protest eingelegt. © APA/afp / THOMAS KIENZLE

Freiburg legt Protest ein, Bayern ist optimistisch: „Sieg bleibt erhalten“

Der SC Freiburg legt nach dem Wechselfehler des FC Bayern München Protest gegen die Wertung des 4:1-Auswärtserfolgs des Spitzenreiters ein. Man befinde sich in einem unverschuldeten Dilemma, teilte der Club am Montag mit.

Man habe weder Anteil noch Einfluss auf die Geschehnisse rund um den Wechselvorgang, sei aber formal in der aktiven Rolle, die Vorgänge rechtlich überprüfen zu lassen, so der SC Freiburg.


„Dennoch hat sich der Vorstand des Sport-Club Freiburg e.V. nach intensiven Gesprächen auf unterschiedlichen Ebenen und einer juristischen Prüfung dazu entschieden, Einspruch gegen die Wertung des Spiels einzulegen“, hieß es in der Mitteilung des Vereins. Nun muss sich das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes mit dem Fall befassen. Auch vom FC Bayern gab es eine erste Stellungnahme. „Wir sind überzeugt, dass das DFB-Sportgericht nach den anwendbaren Regelungen nur zu einer Entscheidung kommen kann: Die Wertung unseres 4:1-Sieges bleibt erhalten“, sagte Michael Gerlinger.

Hätten die Freiburger auf einen Einspruch verzichtet, hätte der DFB nicht eingegriffen. Die Bayern hatten am Samstag für 17 Sekunden zwölf Spieler auf dem Feld, ehe Referee Christian Dingert die Begegnung beim Stand von 1:3 unterbrach.

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