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Jubel bei Robert Lewandowski und dem FC Bayern. © ANSA / PHILIPP GUELLAND

Hartes Stück Arbeit: Die Bayern bremsen Freiburg aus

Mit harter Arbeit statt lockerer Fußball-Kunst hat der FC Bayern im Spitzenspiel gegen einen furchtlosen SC Freiburg seine Vormachtstellung in der Bundesliga behauptet.

Der deutsche Serienmeister musste am Samstag beim 2:1 viel investieren, um dem Tabellendritten aus dem Breisgau die erste Saisonniederlage zuzufügen. „Deutscher Fußball-Meister“, riefen die Bayern-Fans.


Nationalspieler Leon Goretzka (30. Minute) und Torjäger Robert Lewandowski (75.) mit seinem 13. Saisontor trafen in der erstmals seit anderthalb Jahren wieder mit 75.000 Zuschauern voll besetzten Allianz Arena gegen die beste Abwehr der Liga. Der eingewechselte Janik Haberer verkürzte in der Nachspielzeit für die Gäste.

Die Bayern gehen damit als Liga-Primus in die Länderspielpause. Die Freiburger blieben zwar auch beim 22. Versuch in München erfolglos (19 Niederlagen, drei Remis). Trotzdem zeigten die gut organisierten und als stabiles Kollektiv funktionierenden Südbadener, warum sie nach elf Spieltagen auf einem Champions-League-Platz stehen.

Bayerns Alphonso Davies (links) im Kopfballduell gegen Freiburgs Lukas Kübler. © APA/afp / CHRISTOF STACHE


Ein großes Abtasten gab es im Topspiel Erster gegen Dritter nicht. Die Bayern hatten in den ersten fünf Minuten gleich zwei Abschlüsse durch Niklas Süle und Alphonso Davies, die SC-Torwart Mark Flekken jeweils parierte. Danach aber boten die Münchner den im kompakten 3-4-3-System furchtlos pressenden Gästen erstaunlich viel an.
Bayern schlagen eiskalt zu
Aber es kam dann doch wie schon oft erlebt: Der Bayern-Motor stotterte – und schaltete dann hoch in einen Turbo-Angriff mit Ein-Kontakt-Fußball. Dayot Upamecano spielte auf Goretzka, der nach einem glücklichen Doppelpass mit Thomas Müller den Angriff abgeklärt abschloss.

Die Bayern jubeln vor eigenem Publikum. © ANSA / PHILIPP GUELLAND


Die beste Defensive der Liga (Freiburg) machte der torreichsten Offensive (Bayern) auch nach der Pause das Herausspielen von Chancen schwer, trotzdem gab es sie. Deshalb war die Frage: Wann machen die Bayern das entscheidende 2:0? Es dauerte bis zur Schlussviertelstunde. Dann ging es mal wieder zu schnell und zu direkt im Freiburger Strafraum zu. Davies passte auf Sané, der verlängerte auf Lewandowski, der den Ball über die Linie drückte. Die Freiburger hatten sich gewehrt, aber richtig zwingend waren sie kaum noch. Haberer traf, aber für mehr reichte es nicht mehr.
Bundesliga, 11. Runde – Samstagsspiele
Bayern München – Freiburg 2:1
1:0 Goretzka (30.), 2:0 Lewandowski (75.), 2:1 Haberer (90.+3)

Bochum – Hoffenheim 2:0
1:0 Novothny (66.), 2:0 Pantovic (90.+7)

Stuttgart – Arminia Bielefeld 0:1
0:1 Okugawa (19.)

Wolfsburg – Augsburg 1:0
1:0 Nmecha (14.)

RB Leipzig – Borussia Dortmund (18.30 Uhr)

SPGUVTVP
1. Bayern München1191140:1128
2. Bor. Dortmund1180328:1724
3. SC Freiburg1164118:922
4. VfL Wolfsburg1161412:1219
5. RB Leipzig1153323:1118
6. Bayer Leverkusen1153324:1718
7. FSV Mainz 051152415:1117
8. 1. FC Union Berlin1145217:1717
9. Bor. M. Gladbach1143413:1415
10. 1899 Hoffenheim1142519:1714
11. 1. FC Köln1135317:2014
12. VfL Bochum1141610:1813
13. Hertha BSC Berlin1141612:2413
14. Eintracht Frankfurt1126312:1612
15. VfB Stuttgart1124515:2010
16. FC Augsburg112369:209
17. Arminia Bielefeld111557:168
18. Greuther Fürth1101108:291

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