
Simon Straudi (links) konnte im Derby gegen Mag © Dynamo Dresden
Simon Straudi nach Debüttreffer: „Sehr happy“
Vielseitig ist wohl jenes Adjektiv, das Simon Straudi am besten beschreibt. Der Profifußballer aus St. Georgen hat in den letzten Jahren einige Positionen auf dem Spielfeld bekleidet. Vor kurzem kam eine weitere dazu – und sie scheint dem 27-Jährigen Glück zu bringen.
19. Oktober 2026
Von: cst
In der Jugend beim FC Südtirol war Simon Straudi ein torgefährlicher Mittelfeldspieler. Nach seinem Wechsel zu Werder Bremen wurde er zum Rechtsverteidiger umgeschult. In der Folge kam er auf zahlreichen Orten – und in verschiedensten Spielsystemen – in der Abwehr und im Mittelfeld zum Einsatz. Seit kurzem bekleidet Straudi, mittlerweile in Diensten von Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga, die Linksverteidiger-Position.
Im „Elbklassiker“ zwischen Dynamo Dresden und dem FC Magdeburg gelang Straudi am Sonntag der erste Treffer für seinen neuen Club. „Ich kann mich nicht beschweren“, grinste Straudi nach dem Derbysieg in die Kameras des clubeigenen Pressesprechers. Er wolle weiter Gas geben und schauen, was die nächsten Spiele bringen, so Straudi: „Dieser Sieg kann etwas freisetzen, er gibt uns Selbstvertrauen. Das Spiel war ein Derby und wir sind sehr happy, dass wir gewonnen haben.“
Fischnaller verliert Spitzenspiel – Harrasser bärenstark
So gut wie für Straudi, lief es am Wochenende nicht für alle Südtiroler Profis. Serie-B-Stürmer Manuel De Luca verlor mit Cremonese gegen Pisa (1:3), wo Simone Zanon in der Startelf stand. Für David Wieser und Mantova gab es gegen Palermo ebenfalls keine Punkte (0:2). Dasselbe gilt für Padova (1:2 gegen Virtus Entella), wo Emanuele Zuelli unter Vertrag steht.Simon Harrasser spielt in Sorrento eine Topsaison.
Bei den zahlreichen Drittliga-Profis läuft es für Manuel Fischnaller und Ravenna eigentlich am besten (Platz zwei), doch am Wochenende gab es einen Rückschlag im Kampf um den Titel. Im Topspiel gegen Spitzenreiter Spezia setzte es eine 0:1-Pleite. Der Rückstand beträgt jetzt schon acht Punkte. Auch Simon Harrasser kratzt mit Sorrento an der Tabellenspitze. Im Derby gegen Casertana gab es ein torloses Unentschieden, das der Barbianer Torhüter mit einer bärenstarken Leistung festhielt. „Wir sind zufrieden, denn die Leistung war sehr gut. Es gibt leider solche Spiele, wo der Ball nicht in das Tor will“, meinte Harrasser nach der Partie.Profil bearbeiten
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