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Der VfB Stuttgart träumt von der Titelverteidigung. © APA/afp / THOMAS KIENZLE

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Der VfB Stuttgart träumt von der Titelverteidigung. © APA/afp / THOMAS KIENZLE

Traumtor ins Glück: Stuttgart steht im Finale

Der VfB Stuttgart steht im Finale des DFB-Pokals. Der Titelverteidiger setzte sich dank eines Traumtores in der Verlängerung gegen den SC Freiburg durch.

Der VfB Stuttgart fährt wieder nach Berlin. Mit einem packenden 2:1 (1:1, 0:1) nach Verlängerung gegen den SC Freiburg zog der favorisierte Titelverteidiger erneut ins Endspiel des DFB-Pokals ein und fordert am 23. Mai den übermächtig wirkenden FC Bayern heraus. In einem ebenso stimmungsvollen wie umkämpften Halbfinale gegen den Landesrivalen führten Deniz Undav (70. Minute) und Tiago Tomas (119.) den VfB vor 60.000 Zuschauern zum Sieg.


Damit drehte der VfB nach dem 0:1 von Maximilian Eggestein (28.) die Partie. Unmittelbar vor dem Ausgleich von Undav hatte Yuito Suzuki das 2:0 für die Badener auf dem Fuß – nur 19 Sekunden lagen zwischen der riesigen Chance der Freiburger und dem erfolgreichen Konter der Schwaben, die kurz vor dem Ende der Verlängerung entscheidend jubeln durften.

Freiburg beginnt furios

Im vergangenen Jahr hatten die Stuttgarter gegen Außenseiter Arminia Bielefeld den ersten Pokal-Triumph seit 28 Jahren gefeiert. Nun schreibt Trainer Sebastian Hoeneß gleich das nächste Pokal-Erfolgskapitel mit dem VfB. Dass der Verein zweimal nacheinander im Finale steht, hat es in der Club-Historie noch nie gegeben. Ins Endspiel geht der VfB diesmal aber als Außenseiter.

Der VfB Stuttgart setzte sich spät durch. © APA/afp / THOMAS KIENZLE

Der VfB Stuttgart setzte sich spät durch. © APA/afp / THOMAS KIENZLE


Freiburg tauchte als Erstes gefährlich vor dem Tor auf – und forderte sogleich Elfmeter. Mittelfeldakteur Eggestein kam beim Kontakt von Angelo Stiller ins Straucheln, für Schiedsrichter Tobias Welz war das für einen Pfiff zu wenig. Ausgangspunkt des 1:0 zehn Minuten später war eine Ecke, die die VfB-Defensive zentral klärte. Freiburgs Matthias Ginter bediente per Kopf Eggestein, der den Ball an VfB-Torhüter Alexander Nübel vorbei spitzelte.

Stuttgarter dominant nach dem Seitenwechsel

Der VfB hatte bis dato keine Torchance. Erst in den Minuten vor der Pause zeigte der Gastgeber vielversprechende Offensivaktionen, doch Ermedin Demirovic, Jamie Leweling und Undav vergaben. Anders als in der teils zerfahrenen ersten Hälfte gewann das Duell nach dem Seitenwechsel immer mehr an Schwung. Angetrieben von ihren Fans drängten die Stuttgarter auf den Ausgleich, belohnten sich aber lange nicht. Als Stiller dann doch traf, fand der Treffer keine Anerkennung. Demirovic stand zuvor im Abseits.

Deniz Undav und Ermedin Demirovic bejubeln den Ausgleich. © ANSA / ANNA SZILAGYI

Deniz Undav und Ermedin Demirovic bejubeln den Ausgleich. © ANSA / ANNA SZILAGYI


Erst Undav ließ die Fans mit seinem Flachschuss ins linke Eck jubeln. Angesichts eines Chancenplus und zwei Pfostentreffern war der VfB näher dran am Sieg, doch Freiburgs Ersatz- und Pokal-Torhüter Florian Müller parierte mehrmals glänzend. Ein Freiburger Treffer von Lucas Höler zu Beginn der Verlängerung zählte nicht. Als es schon auf ein Elfmeterschießen hinauslief, entschied Tomas mit einer starken Aktion die Partie.

DFB-Pokal, Halbfinale am Donnerstag

VfB Stuttgart – SC Freiburg 2:1 n.V. (1:1, 0:1)
Tore: 0:1 Eggestein (28.), 1:1 Undav (70.), 2:1 Tiago Tomas (119.)

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