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Ein Unikat im Profifußball: Heidenheim-Trainer Frank Schmidt. © AFP / THOMAS KIENZLE

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Ein Unikat im Profifußball: Heidenheim-Trainer Frank Schmidt. © AFP / THOMAS KIENZLE

Zurück in Natz: Der Letzte seiner Art

Der 1. FC Heidenheim bestreitet dieser Tage zum vierten Mal in Folge sein Trainingslager in Südtirol – genauer gesagt in Natz/Schabs. Dabei steht der Klub für seltene Werte im Profifußball.

Seit dem 17. September 2007 ist Frank Schmidt als Heidenheim-Trainer im Amt. Der 52-Jährige kommt selbst aus der Stadt und hat für seinen Heimatverein bereits lange gespielt. Nun ist er seit fast 19(!) Jahren als Trainer der ersten Mannschaft im Amt. Damit hat er längst die deutschen Trainerikonen Volker Finke (16 Jahre in Freiburg), Otto Rehhagel und Thomas Schaaf (jeweils 14/Werder Bremen) überholt.


Besonders außergewöhnlich ist Schmidts Geschichte, weil er den Verein von der damaligen Oberliga über die Regionalliga, 3. Liga und 2. Bundesliga bis in die erste Spielklasse und sogar in den Europapokal geführt hat – alles ohne Vereinswechsel. Schmidt und Heidenheim stehen für besondere Werte – wie Ehrlichkeit und Loyalität. Auch der erste Abstieg unter seiner Ära nach drei Jahren Bundesliga setzte der Erfolgsgeschichte kein Ende.

Am Freitagnachmittag hat Heidenheim seine Trainingszelte im Eisacktal aufgeschlagen. Trainiert wird bis zum kommenden Samstag auf dem Gelände des SV Natz. Getestet wird am kommenden Mittwoch (16 Uhr) in Mühlbach gegen Serie-A-Klub FC Bologna.

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