
Fabian Lantschner war drei Jahre lang Co-Trainer von Wacker Innsbruck. © Wacker Innsbruck
Ein Südtiroler Abschied: „Meinen Lebenstraum erfüllt“
Von der fünften Liga aus führte Fabian Lantschner Wacker Innsbruck zurück in den Profifußball. Nun macht der Eisacktaler beim Zweitliga-Aufsteiger aus Nordtirol aber nicht mehr als Co-Trainer weiter.
12. Juli 2026
Von: dl
Die letzten drei Jahre seien für Lantschner sehr intensiv gewesen, wie er gegenüber SportNews berichtete. Auf eigenen Wunsch hat der 38-Jährige seine Funktion als Co-Trainer niedergelegt. Lantschner arbeitet aktuell zwar weiter hinter den Kulissen im Verein in der Organisation mit, aus dem operativen Geschäft hat er sich aber zurückgezogen. Sein Kollege Sebastian Siller macht hingegen als Cheftrainer weiter.
Lantschner hat 2019 bei Wacker als Jugendtrainer in der U14 angefangen. Hauptberuflich arbeitet der Südtiroler in der Geschäftsleitung einer Baumanagement-Firma in Innsbruck und ist dort sehr eingespannt. Seine Tätigkeit als Trainer sei mit seinem Job nicht mehr kompatibel gewesen. „Zudem habe ich in den letzten Jahren auch privat einige Dinge hinten angeschoben. Die Entscheidung ist mir trotzdem nicht leicht gefallen“, so Lantschner. Auch eine Rolle im Management – als Sportkoordinator – habe er nach reiflichen Überlegungen abgelehnt.
Eine einmalige Erfahrung
Missen möchte der ehemalige Natzer Amateurfußballer seine Zeit als Co-Trainer von Wacker Innsbruck jedenfalls nicht: „Es war mir eine große Ehre. Bei Heimspielen kamen zwischen 3.000 und 6.000 Fans ins Tivoli-Stadion. Mit den drei Aufstiegen in Folge haben wir Geschichte geschrieben. Es war eine geile Zeit. Ich konnte mir meinen Lebenstraum erfüllen.“ Mit Flügelflitzer Adrian Lechl aus Lüsen hat Wacker aber noch einen Südtiroler Spieler im Kader.Profil bearbeiten
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