
Johannes Tartarotti, ein Vorarlberger mit Südtiroler Wurzeln. © joh_tartarotti
Johannes Tartarotti und der Traum vom nächsten Schritt
Hierzulande ist der Name Johannes Tartarotti vielleicht nur Insidern ein Begriff. Der Vorarlberger mit Pusterer Wurzeln spielte zuletzt bei Schwarz-Weiß Bregenz in der zweiten österreichischen Bundesliga. Dort hat der 26-Jährige heuer seine Karriere wieder zum Laufen gebracht. Deshalb träumt Tartarotti jetzt vom nächsten Schritt.
31. Mai 2026
Von: dl
Das letzte Mal hat sich SportNews vor fünf Jahren, im Jahr 2021, mit Johannes Tartarotti unterhalten. Der damals 21-Jährige war Stammspieler beim SCR Altach in der Bundesliga und auf dem aufsteigenden Ast. Der Mittelfeldspieler träumte gar von einer Zukunft im italienischen Fußball, für den er seit jeher ein Faible hat. Vielleicht auch deshalb, weil sein Vater Werner ein Brunecker ist und dort auch Fußball gespielt hat.
Dementsprechend hat Tartarotti viele Verwandte in Südtirol. „Früher sind wir vor allem im Sommer öfter nach Bruneck gefahren. Mittlerweile ist es nur mehr ein Mal im Jahr der Fall. Wenn ich bei meinen Verwandten bin, sprechen wir immer viel über Sport. Dabei war nicht nur der FC Südtirol, sondern vor allem auch der HC Pustertal ein heißes Thema“, erklärte Tartarotti. Nicht nur die Spiele der Wölfe verfolgt er mit seinem Vater vor dem TV, sondern auch jene von Jannik Sinner.
Johannes Tartarotti war zuletzt Kapitän von Bregenz. © joh_tartarotti
Tartarottis Karriere selbst war in den letzten Jahren ins Stocken geraten. Auch mit Hilfe eines persönlichen Fitnesstrainers hat der Zehner zuletzt seine Physis aber ordentlich verbessert und so kam er in der abgelaufenen Spielzeit in Bregenz auf starke 19 Scorerpunkte (11 Tore und 8 Vorlagen) in 29 Spielen. Dazu wurde er beim Tabellenletzten der zweiten Liga zum Kapitän auserkoren. Auf transfermarkt.de wird Tartarottis Marktwert auf 300.000 Euro geschätzt. Auch wenn Bregenz nicht absteigen muss, hat er seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängert.
„Jetzt bin ich genau im richtigen Alter für den nächsten Schritt. Es gab immer wieder Anfragen und ein konkretes Interesse aus Polen, das für mich aber zu kurzfristig kam“, erklärte Tartarotti. Angebote gab es auch aus Österreichs erster Liga und der Schweiz, doch noch sei nicht das Passende dabei gewesen. Eine Anfrage gab es auch aus Spanien, nur Italien sei bisher „leider“ noch nicht dabei gewesen, verriet Tartarotti abschließend. Fakt ist: Dieser Sommer wird für den Vorarlberger ein ganz wichtiger.
Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

Kommentare (0)