
Elisa Pfattner und Austria Wien müssen noch bangen. © Social Media / ellipfattner
Salzburg crasht Pfattners Meisterparty
Elisa Pfattner und Austria Wien haben die vorzeitige Meisterfeier verpasst. Auch für den FC Südtirol und Eva Schatzer endete ein intensives Frauenfußball-Wochenende bitter.
25. Mai 2026
Von: tu
Elisa Pfattner aus Latzfons und Austria Wien haben die vorzeitige Titelparty in der österreichischen Frauen Bundesliga verpasst. Die Wienerinnen gingen am Samstag als Favoritinnen in das Heimspiel gegen Red Bull Salzburg und hätten mit einem Sieg den Meistertitel feiern können. Am Ende mussten sie sich aber mit einem 0:0 begnügen. Pfattner stand dabei über die vollen 90 Minuten im Mittelfeld auf dem Platz.
Austria Wien drängte hierbei vor allem nach der Pause auf den entscheidenden Treffer, fand gegen die kompakte Salzburger Defensive aber kein Durchkommen. Mehrere Standardsituationen und brenzlige Szenen blieben ungenutzt, während Salzburg mit viel Einsatz verteidigte und als erstes Auswärtsteam in dieser Saison einen Punkt aus Wien mitnahm.
Damit wurde es im Titelrennen noch einmal richtig spannend: Konkurrent St. Pölten gewann mit 3:2 gegen Sturm Graz und liegt nun nur noch zwei Punkte hinter Austria Wien. Am letzten Spieltag kommt es so am kommenden Samstag um 14 Uhr zum direkten Duell zwischen St. Pölten und Austria Wien – dort fällt die Entscheidung um die Meisterschaft.
FC Südtirol und Schatzer hadern
Hier ein Überblick über die restlichen Ereignisse im Frauenfußball mit Südtiroler Beteiligung (SportNews.bz hat bereits berichtet): Die Frauen des FC Südtirol hatten ihren Aufstiegstraum erst am Sonntag auf dramatische Weise begraben müssen. Im Entscheidungsspiel um den Sprung in die Serie B lieferten die Weiß-Roten gegen Catania eine starke Leistung ab, blieben trotz zahlreicher Chancen aber ohne Tor. Nach 120 Minuten stand es 0:0, im anschließenden Elfmeterschießen hatten schließlich die Sizilianerinnen das bessere Ende für sich. Damit bleibt die Mannschaft von Trainer Marco Castellaneta auch in der kommenden Saison in der Serie C.Eva Schatzer spielt bei Juventus. © APA/afp / MIGUEL MEDINA
Auch Eva Schatzer erlebte am Sonntag einen bitteren Abend. Die Südtirolerin stand mit Juventus im Finale des Italienpokals, musste sich dort aber der Roma knapp mit 0:1 geschlagen geben. Besonders bitter: Juve war über weite Strecken gut im Spiel und hatte in der ersten Halbzeit Vorteile, ehe Manuela Giugliano in der 80. Minute den entscheidenden Treffer für die Römerinnen erzielte. Schatzer spielte im Finale durch.
Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

Kommentare (0)