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Sophia Kleinherne erzielte das 1:0 für Deutschland. © APA/afp / DAMIEN MEYER

Deutschland siegte 3:0 – Spanien weiter

Deutschlands Frauen-Fußball-Nationalteam hat die Gruppenphase bei der EM in England mit einen Sieg gegen Finnland mit dem Punktemaximum beendet – Spanien ebenfalls als Gruppen-Zweiter weiter.

Die DFB-Auswahl holte am Samstag in Milton Keynes mit einem 3:0 (1:0) gegen Finnland Sieg Nummer drei nach einem 4:0 gegen Dänemark und 2:0 gegen Spanien. Kapitänin Alexandra Popp und Co. besserten damit auch das Selbstvertrauen vor dem Viertelfinale gegen Österreich am Donnerstag (21.00 Uhr) in Brentford auf.


Deutschland spielte vor 20.721 Zuschauern im MK Stadium von Beginn an auf ein Tor, die schon zuvor fix ausgeschiedenen Finninnen, die nur die Nummer 29 der Welt sind, stemmten sich in der Defensive zwar tapfer gegen die Niederlage, waren aber offensiv einfach zu harmlos, um als echter Gradmesser für den Start der K.o.-Phase herangezogen zu werden. Den einzigen Treffer trotz drückender Überlegenheit vor der Pause erzielte Sophia Kleinherne nach Gwinn-Flanke aus kurzer Distanz per Kopf (40.).

Nach Wiederbeginn war Alexandra Popp aufseiten des Weltranglistenfünften auch mit Köpfchen erfolgreich, nach Hereingabe der eingewechselten Kathrin Hendrich. Popp ist damit die zweite Spielerin nach Englands Beth Mead, die in allen drei EM-Partien getroffen hat. Arsenal-Legionärin Mead hatte auch beim 1:0 gegen Österreich im Eröffnungsspiel im Old Trafford Stadium genetzt. Für den Schlusspunkt sorgte mit Nicole Anyomi (63.) eine „Jokerin“.

Marta Cardona schoss Spanien in die K.O.-Runde. © APA/afp / JUSTIN TALLIS

Zweiter Gruppe-B-Aufsteiger ist Spanien. Der Turnierfavorit, der ohne seinen verletzten Superstar Alexia Putellas auskommen muss, mühte sich vor 16.041 Fans in Brentford gegen Dänemark zu einem Last-Minute-1:0-Erfolg. Den einzigen Treffer erzielte Marta Cardona erst in der 90. Minute. Dadurch gingen die Iberer drei Punkte vor der Truppe des früher lange Jahre im österreichischen Männerfußball tätig gewesenen Teamchefs Lars Söndergaard als Zweiter über die Ziellinie. Die Spanier treffen im Kampf um den Halbfinaleinzug schon am Mittwoch in Brighton auf Pool-A-Sieger England.

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