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Um Irans Fußballerinnen gab es zuletzt viel Wirbel. © ANSA / DAVE HUNT

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Um Irans Fußballerinnen gab es zuletzt viel Wirbel. © ANSA / DAVE HUNT

Iranische Fußballerinnen erhalten Asyl in Australien

Fünf Spielerinnen der iranischen Frauen-Nationalmannschaft dürfen in Australien bleiben. Nach einem stillen Protest bei der Nationalhymne fürchteten sie Repressionen im Iran und suchten Schutz bei den Behörden. Auch international hatte ihr Fall für politische Aufmerksamkeit gesorgt – auch wegen Donald Trump.

Der US-Präsident hatte sich öffentlich für die Spielerinnen eingesetzt und in einem Gespräch mit Premierminister Anthony Albanese eine Lösung angekündigt.


Die Spielerinnen waren mit der iranischen Mannschaft zum Asien Cup nach Australien gereist. Einige von ihnen verließen aus Sorge um ihre Sicherheit das Teamhotel und begaben sich in den Schutz der Polizei. Hintergrund ist ein stiller Protest: Beim ersten Gruppenspiel hatten die Spielerinnen während der iranischen Nationalhymne geschwiegen, was als Kritik am iranischen Regime gewertet wurde.

Menschenrechtsorganisationen befürchteten deshalb Repressionen bei einer Rückkehr in den Iran. Konservative Stimmen im Land bezeichneten das Schweigen bereits als Verrat. Auch der Weltfußballverband FIFA erklärte, die Sicherheit der iranischen Nationalspielerinnen habe höchste Priorität und man stehe in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden.

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