a Frauenfußball

Schwedens Spielerinnen jubeln, Belgien ist enttäuscht. © APA/afp / OLI SCARFF

Schweden müht sich gegen Belgien ins Halbfinale

Mitfavorit Schweden hat bei der Frauen-Fußball-EM nur mit sehr viel Mühe den Sprung ins Halbfinale geschafft.

Gegen Außenseiter Belgien gewannen die Schwedinnen am Freitag vor etwa 7.500 Zuschauern in Leigh dank eines Last-Minute-Tores von Linda Sembrant (92.) mit 1:0 und dürfen sich im Semifinal-Kracher am Dienstag auf ein Duell gegen Gastgeber England freuen.


Bei den Schwedinnen hatte vor dem Spiel das Coronavirus zugeschlagen, betroffen waren die Außenverteidigerin Hanna Glas sowie ihre Abwehrkollegin Emma Kullberg. Auch Jonna Andersson stand nicht im Kader. Das hinderte die Nummer zwei der Welt nicht daran, Einbahnstraßenfußball zu zeigen.

Chancenverhältnis von 34:3
Belgien, in der Weltrangliste auf Platz 19, mauerte tapfer und ließ lange nichts zu. In der 25. Minute traf Stürmerin Stina Blackstenius nach einem Sprint über das halbe Feld zur vermeintlichen Führung für die Truppe von Trainer Peter Gerhardsson, der VAR entschied allerdings auf eine knappe Abseitsposition.

Immer wieder hielt die belgische Torfrau Nicky Evrard ihr Team im Spiel, am Ende stand ein Chancenverhältnis von 34:3. Es dauerte bis in die Nachspielzeit, ehe Juventus-Kickerin Sembrant, die erstmals bei dieser EM in der Startelf stand, nach einem Eckball-Gestocher den Ball aus kurzer Distanz zum viel umjubelten Siegtreffer über die Linie drückte.

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