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Juve-Keeper Kamil Grabara hat sich schwer verletzt. © APA/afp / MARCO BERTORELLO

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Juve-Keeper Kamil Grabara hat sich schwer verletzt. © APA/afp / MARCO BERTORELLO

Kreuzbandriss nach Debüt: Jetzt muss Juve improvisieren

Die Verletzungsmisere lässt Juventus keine Ruhe und trifft nun auch die Torhüter. Aufgrund einer schweren Verletzung, welche er sich am rechten Knie zugezogen hat, fehlt der polnische Keeper monatelang.

Grabara zog sich im Training einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zu und wird voraussichtlich sechs bis sieben Monate ausfallen.


Der 27-Jährige, der im Sommer als Nummer zwei hinter Guglielmo Vicario vom VfL Wolfsburg ausgeliehen wurde, war erst vor Kurzem zu seinem Debüt für Juventus gekommen. In der Europa League gegen NEC Nijmegen ( 5:0) stand Grabara erstmals zwischen den Pfosten und konnte dabei sogar eine Vorlage verbuchen. Nun folgt der nächste schwere Rückschlag. Nach Angaben des Klubs sollen in den kommenden Tagen weitere Untersuchungen über das genaue weitere Vorgehen entscheiden. Eine Operation steht unmittelbar bevor.

Juventus im großen Verletzungspech

Für Juventus ist die Verletzung der nächste Ausfall in einer ohnehin schwierigen Phase. Grabara ist bereits der vierte Spieler innerhalb von weniger als drei Wochen, der sich einer Operation unterziehen muss. Zuvor hatte es unter anderem Kenan Yildiz, Khephren Thuram und Manuel Locatelli getroffen.

Kenan Yildiz (rechts) fehlt Juventus lange. © APA/afp / ISABELLA BONOTTO

Kenan Yildiz (rechts) fehlt Juventus lange. © APA/afp / ISABELLA BONOTTO


Yildiz fällt wegen einer Verletzung am fünften Mittelfußknochen des linken Fußes voraussichtlich drei Monate aus. Thuram muss aufgrund eines Knorpelschadens im rechten Knie etwa vier Monate pausieren. Kapitän Locatelli fehlt nach einer Verletzung des Außenmeniskus voraussichtlich fünf bis sechs Monate.

Juve muss erfinderisch werden

Im Tor muss Juventus hinter Stammkeeper Vicario nun improvisieren. Neben dem etablierten Torhüter Carlo Pinsoglio soll der junge Radu aus der vereinseigenen Next Gen zum Profikader stoßen. Gleichzeitig prüft der Klub offenbar weitere Optionen.

Dabei könnten auch vereinslose Torhüter eine Rolle spielen. Nach italienischen Medienberichten haben sich unter anderem Neto und Sergio Rico bei Juventus angeboten. Neto kennt den Verein bereits aus seiner ersten Zeit in Turin, als er zwischen 2015 und 2017 insgesamt 22 Pflichtspiele für die Bianconeri absolvierte. Sergio Rico war unter anderem für den FC Sevilla und Paris Saint-Germain aktiv.

Spätestens im Januar dürfte Juventus zudem erneut auf dem Transfermarkt nach einem Torhüter suchen. Angesichts des langen Ausfalls von Grabara könnte der Klub allerdings auch schon vorher versuchen, die personelle Lücke zwischen den Pfosten zu schließen.

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