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Martin Wachtler, Trainer des SSV Brixen (Foto: SN/Cela) Braucht noch ein wenig Zeit und ein Tor, damit der Knoten platzt: Thomas Albanese vom ASC St. Georgen (Foto: SN/Cela) Hat seine Chance genutzt: Sebastian Pichler vom Bozner FC (Foto: SN/öss) Befindet sich mit Eppan im Soll: Coach Max Nanni (Foto: SN/Cela)

Oberliga: Eine Bilanz nach dem ersten Hinrundendrittel, Teil 1

Die höchste regionale Spielklasse ist schon fünf Spieltage alt. Damit wurde bereits ein Sechstel der Meisterschaft, bzw. ein Drittel der Hinrunde ausgetragen. Für SportNews Grund genug, um mit den Südtiroler Klubs eine erste Bilanz nach dem Start in die Saison 2014/15 zu ziehen.


St. Georgen (4 Siege, 1 Niederlage – 12 Punkte, Platz 1)

Eitel Sonnenschein im Pustertal. Nach der Auftaktniederlage gegen Brixen gab es für die Morini-Elf zuletzt vier Siege in Serie. Damit kletterten die „Jergina“ mittlerweile sogar auf Rang eins. Kein Wunder also, dass Sportdirektor Georg Brugger vollauf zufrieden ist. „Es gibt wirklich nichts auszusetzen. Wir haben eine ganz tolle Truppe, das Trainerteam arbeitet hervorragend. Die Mannschaft spielt einen guten Fußball. Es ist fein, dass wir uns dieses Polster erarbeitet haben. Mit den neuen Spielern bin ich auch zufrieden und mit den Jugendspielern sowieso. Thomas Albanese? Ihm muss man ein wenig Zeit und Spielpraxis geben, dann wird auch er noch besser einschlagen. Er braucht jetzt ein Tor, dann wird alles anders sein“, glaubt Brugger.


SSV Brixen (2 Siege, 3 Unentschieden – 9 Punkte, Platz 4)

Die Wachtler-Elf ist eine der positiven Überraschungen der ersten Phase der Hinrunde. Die Brixner sind immer noch ungeschlagen und sind derzeit die zweitbeste heimische Mannschaft in der Oberliga. „Wir können sehr zufrieden sein mit dem Saisonstart. Allerdings müssen wir jetzt aufpassen, dass wir nicht zu locker werden und immer konzentriert bleiben. In den letzten beiden Partien hat in der ersten Halbzeit der Kampfgeist ein wenig gefehlt. Wir müssen immer 100 Prozent geben und genügend Biss haben, sonst wird es sehr schwierig für uns“, sagt Goalie Simon Mair, der mit nur zwei Gegentoren in fünf Spielen maßgeblich am Höhenflug der Bischofstädter beteiligt ist.


Bozner FC (2 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen – 7 Punkte, Platz 8)

Der Ausfall mehrerer Stammspieler ist am Bozner FC nicht spurlos vorbeigegangen. Abwehrchef Bernardo Ceravolo, Mittelfeldstratege Denis Gennaccaro, Oberliga-Torschützenkönig Jack Degasperi und Offensivspieler Bernd Saltuari sind auch bei den Talferstädtern nicht einfach so zu ersetzen. „Punktemäßig sind wir sehr zufrieden, wenn ich bedenke, wie viele Stammspieler uns gefehlt haben und auch noch fehlen werden. Mit etwas Glück könnten wir sogar noch besser dastehen, wenn wir zum Beispiel im Ahrntal nicht in der Nachspielzeit verloren und gegen Lavis ganz spät den Ausgleich kassiert hätten. Ein großes Lob geht an unsere jungen Spieler, die ihre Chance bisher genutzt haben“, sagt Sportdirektor Andreas Canal.


AFC Eppan (2 Siege, 3 Niederlagen – 6 Punkte, Platz 10)


Absolut im Soll befindet sich der AFC Eppan nach fünf Spieltagen – sagt Präsident Michael Walcher. „Sechs Punkte in fünf Partien: Das wären nach 30 Spieltagen 36 Punkte und somit der Klassenerhalt. Insofern haben wir das geholt, was wir holen mussten. Wenn man bedenkt, dass wir bereits gegen Virtus Don Bosco und St. Georgen gespielt haben, also zwei Titelanwärter, dann fällt die Bilanz sogar noch ein wenig besser aus. Und man darf nicht vergessen, dass uns mit Luca Foldi, Andrea Bragagna, Luca Niederstätter und Shkelqim Lekiqi vier Stammspieler fehlen. Spielerisch haben wir sicherlich noch Luft nach oben, da spielen wir noch nicht so, wie wir uns das vorstellen. Aber ich denke, dass wir in zwei bis drei Wochen besser aufgestellt sind und auch hier Akzente setzen können“, erklärt Walcher.


ASV Salurn (2 Unentschieden, 3 Niederlagen – 2 Punkte, Platz 15)

Die 0:3-Schlappe im Heimspiel gegen St. Pauls am vergangenen Sonntag war der negative Höhepunkt eines total verpatzten Saisonstarts beim Oberliga-Dino aus dem Unterland. Man wolle die Fehler, die gemacht worden sind, in Ruhe analysieren. Dass Coach Marco Bertoncini entlassen werde, schließt Salurn-Präsident Max Atz jedoch kategorisch aus: „Im Augenblick kommen mehrere Faktoren zusammen. Die Abschlussschwäche ist nicht allein auf das Fehlen von Bonazza (er hat sich eine schwere Knieverletzung zugezogen, Anm. d. Red.) zurückzuführen. Sicherlich haben auch wir bei den Planungen im Sommer Fehler begangen, wir dürfen jetzt aber nicht in Panik verfallen. Es bedarf einer sachlichen Aufarbeitung gemeinsam mit Trainer Bertoncini, der nie zur Diskussion stand. An einen Trainerwechsel denkt in Salurn niemand.“

Autor: sportnews

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