
Italien hat gegen die Niederlande eine deutliche Niederlage kassiert. © FIGH / Luigi Canu
Azzurre brauchen Schützenhilfe für die EM
Italiens Handball-Nationalmannschaft der Frauen steht vor einem regelrechten Showdown in der EM-Qualifikation. Um zur Europameisterschaft reisen zu dürfen, brauchen die Azzurre nach einer weiteren Niederlage Schützenhilfe.
09. April 2026
Von: nie
Am Donnerstagabend kassierte Italien nämlich wenig überraschend eine deutliche Pleite gegen die Niederlande. Gegen die Weltmeisterinnen von 2019 setzte es in Giugliano in Campania eine 20:35-Niederlage, bereits zur Halbzeit lagen die Gastgeberinnen mit 8:17 zurück. Für azurblaue Höhepunkte sorgte unter anderem Ilaria Dalla Costa mit fünf Toren, gegen die Übermacht rund um Nikita van der Vliet (8) und Alieke van Maurik (6) vermochte der Underdog aber nur wenig auszurichten.
Während die Niederlande mit einer perfekten Bilanz von zehn Punkten aus fünf Spielen bereits vorzeitig für die Europameisterschaft 2026 in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei qualifiziert sind, muss Italien noch um den Sprung auf den EM-Zug bangen. Mit zwei Punkten auf dem Konto rangieren die Azzurre, die in der Geschichte noch nie bei einer EM am Start standen, hinter der Schweiz (4) auf Platz drei. Mit den eidgenössischen Handballerinnen bekommt es Italien im abschließenden Spiel der Qualifikation am Sonntag zu tun (18.00 Uhr).
Auch wenn es die vier besten Drittplatzierten aus den sechs Quali-Gruppen zur EM schaffen, würde selbst ein Sieg über die Schweiz nicht automatisch reichen. Aufgrund der miserablen Tordifferenz (-37) sowie der Tatsache, dass Finnland, Portugal, die Ukraine und Griechenland bereits vier Punkte vorzuweisen haben, muss die Squadra Azzurra auch auf Schützenhilfe hoffen.
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