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Der SSV Bozen ist bereit für den Supercup Vereinsboss Stefano Podini und Trainer Ljubo Flego

Der SSV Bozen will das Triple

Die Talferstädter, die auf eine überragende Saison mit dem Gewinn des Meistertitels und des Pokals zurückblicken können, wollen nun das Jahr 2015 mit ihrem dritten Titel krönen. Am Samstagabend treffen die Bozner um 19 Uhr in der Gasteiner Halle auf Pressano und kämpfen um den Supercup.

In Bozen hielt man sich am Transfermarkt getreu dem Motto „Never change a winning team“ weitestgehend zurück. Mit einem praktisch unveränderten Kader will der Klub an die nationalen Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen. Der einzig „Neue“ in der Landeshauptstadt ist der Trainer, denn seit Sommer hat Rückkehrer Ljubo Flego beim Meister wieder das Sagen. „Wir haben eine gute Vorbereitung hinter uns und haben ansprechende Leistungen in den Testspielen gezeigt. Natürlich werden wir noch nicht in Topform sein, da die Mannschaft noch Zeit braucht, um sich zu finden, aber besonders mit der Defensive bin ich schon sehr zufrieden. Wenn wir konzentriert ins Feld gehen, dann bin ich aber sehr zuversichtlich für das Spiel gegen Pressano“, zeigte sich Flego einen Tag vor dem Supercup optimistisch.

Die beiden Mannschaften trafen in den vergangenen Jahren häufig in entscheidenden Momenten aufeinander. Vor allem die Begegnungen aus der Finalserie 2013 oder dem Pokalfinale 2015 – bei denen in beiden Fällen der SSV Bozen das glücklichere Ende für sich hatte – waren an Spannung und Emotionen kaum zu überbieten. Bozens Pressesprecher Hansi Dalvai kennt Pressano bestens und warnt vor dem Trentiner Klub: „Pressano ist ein unangenehmer Gegner und kann auch in der Meisterschaft noch sehr gefährlich werden, da der Verein noch die ein oder andere ausländische Verstärkung holen könnte.“ Trotzdem hat auch er ein klares Ziel vor Augen: „Die Statistik spricht für uns, denn von 33 Duellen haben wir 26 für uns entscheiden können. Diese Zahl wollen wir am Samstag natürlich erhöhen.“


Internationales Flair am 12. und 13. September in Bozen

Nach dem Finale des Supercups ist die Gasteiner Halle am 12. und 13. September Austragungsort der beiden EHF-Cup-Spiele des SSV Bozen. Die Bozner stehen in zwei Spielen – einem Hin- und Rückspiel - dem isländischen Klub Haukar gegenüber. „Die Partien der bevorstehenden Woche sind sehr wichtig für uns. Wir hoffen auch, dass wir die Leidenschaft und Begeisterung des Publikums, die wir schon in den letzten Finalspielen gespürt haben, wieder wecken können und die Fans zahlreich kommen, um uns zu unterstützen“, kommentierte Vereinsboss Stefano Podini das Pflichtspielprogramm der Weiß-Roten der nächsten Wochen. „Der Handball ist jene Sportart, die in den letzten Jahren die meisten Titel nach Bozen gebracht hat. Deshalb erhoffen wir uns, dass dieser Sportart in Zukunft auch der richtige Stellenwert seitens der Stadt entgegengebracht wird. Heuer gibt es in Bozen zwar keine Champions League, aber auch die Spiele des EHF Cups sind sehr interessant. Mit Haukar kommt eine traditionsreiche Mannschaft nach Südtirol, die es gewohnt ist, auf höherem Niveau zu spielen und auch schon einen Sieg gegen den großen FC Barcelona einfahren könnte“, so Podini abschließend.

Autor: sportnews

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