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Bozen hatte mit den Sarden keine Probleme Sassari konnte nur in den ersten zehn Minuten dagegen halten Bozens Coach Alessandro Fusina

Der SSV Loacker Bozen schlägt Sassari 44:32

Der Italienmeister hat auf dem Weg zur Titelverteidigung die erste Pflichtaufgabe erfüllt. In der heimischen Gasteiner Halle setzten sich die Weiß-Roten im ersten Spiel des Playoff-Viertelfinals gegen die Sarden ohne Schwierigkeiten durch. Bozen musste ohne Hannes Innerebner auskommen, der krankheitsbedingt ausfiel.


In der ersten zehn Minuten präsentierte sich der SSV Loacker Bozen wie das Wetter in den vergangenen Wochen: grau und lustlos, phasenweise überheblich und ohne Herz. Kein Wunder, dass Sassari nach fünf Minuten zum ersten Mal 5:4 in Führung ging und in der elften Minute mit dem 7:5 zum ersten Mal zwei Tore vorn lag (11.).

Coach Fusina nahm daraufhin eine Auszeit, die seine Wirkung in der Folge nicht verfehlte. Denn bereits 60 Sekunden nach dem 5:7 glich Maione aus und danach brannte das Bozner Star-Ensemble ein Offensiv-Feuerwerk ab. Innerhalb von nur zehn Minuten zogen die Weiß-Roten auf 15:9 davon (den Treffer erzielte neuerlich Maione) und ließen so richtig ihre Muskeln spielen.

Sassari zollte dem hohen Anfangstempo Tribut und blieb in den restlichen 20 Minuten des ersten Spielabschnitts im Angriff blass. Die Defensive der Sarden fand hingegen kein Rezept, um die Bozner Angriffswelle zu stoppen. Die Talferstädter bauten ihren Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff auf zehn Tore aus (23:13).

Nach dem Seitenwechsel gewährte Coach Fusina auch den einheimischen Spielern viel Einsatzzeit und schonte seine besten Pferde im Stall in Hinblick auf Spiel zwei am kommenden Samstag. So durfte aber der 38. Minute Andreas Andergassen für Vito Fovio ins Tor und danach kamen die Ergänzungsspieler wie Jonas Obrist, Michael Widmann oder Lukas Waldner zum Zug.

Die Talferstädter konnten ihren Vorsprung gegenüber dem Halbzeitstand nicht nur halten, sondern bis zum Schlusspfiff auch leicht ausbauen (+12). Bester Werfer bei Bozen war Pasquale Maione, der elf Mal einnetzte. Bei den Gastgebern warfen alle Feldspieler mindestens ein Tor.

Nach dem Spiel war Coach Alessandro Fusina glücklich mit dem Ausgang des Spiels. Nur in der Anfangsphase habe sich seine Mannschaft schwer getan, danach habe das Team keine Probleme gehabt. „Es war keine Frage der Einstellung, sondern vielmehr haben wir in der Anfangsphase unsere Gegner gewähren lassen. Wir haben vorne nichts getroffen und hinten schlecht verteidigt. Nach dem Timeout ging es wesentlich besser. In Sassari wird es sehr schwierig werden, denn auf Sardinien werden unsere Gegner sicher von einer großen Zuschauermenge angefeuert. Sie werden alles geben, um eine gute Figur zu machen. Diese heiße Atmosphäre wird uns sicherlich noch mehr auf das Playoff einstimmen“, so der Trainer gegenüber SportNews .


SSV Loacker Bozen – Sassari 44:32 (23:13)

SSV Loacker Bozen: Fovio, Andergassen, Gaeta 5, Gufler 2, Maione 11, Obrist 1, Pircher 6, Radovcic 3, Turkovic 2, Volpi 5, Waldner 1, Widmann 3, Sporcic 4
Coach: Fusina

Sassari: Casada, Grande, Manca 4, Pirino 1, Pischedda 1, Bobicic 7, Masia 4, Mbaye 2, Del Prete 1, Fois, Pilo 3, Carrara 8, Bomboi 1, Vosca
Coach: Gusinu

Autor: sportnews

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