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Deutschland ist mit einem Erfolg ins WM-Turnier gestartet. © APA/afp / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Deutscher Kantersieg und einige Überraschungen

Der WM-Aufgalopp stellte die deutschen Handballer vor keine Probleme. Im ersten Spiel gegen Uruguay gab es einen deutlichen Erfolg. Kroatien und Spanien sind indes mit Problemen in die Weltmeisterschaft gestartet.

Bundestrainer Alfred Gislason klatschte seine Schützlinge lächelnd ab, große Emotionen kamen nach dem Schützenfest zum WM-Auftakt aber nicht auf. Deutschlands Handballer sind mit einem mühelosen 43:14 (16:4)-Kantersieg gegen Uruguay in die Weltmeisterschaft gestartet und haben damit Kurs auf die Hauptrunde genommen. Beim erwartet deutlichen Erfolg zum WM-Debüt von Bundestrainer Gislason waren am Freitag in Gizeh Timo Kastening mit neun Toren sowie Marcel Schiller und David Schmidt (beide 5) die besten deutschen Werfer.


„Ich bin sehr zufrieden mit der Einstellung. Es war gut, dass die Mannschaft bis zum Ende durchgezogen hat“, lobte Gislason. Dennoch war er mit dem Auftritt vor leeren Rängen nicht rundum zufrieden. „Es war das Ziel, uns weiter einzuspielen. Das ist nur bedingt gelungen. Zum Ende hin hat es uns der Gegner sehr leicht gemacht“, analysierte der 61 Jahre alte Isländer und merkte kritisch an: „In der ersten Halbzeit haben wir viel verworfen. Das darf uns so nicht passieren, darüber habe ich mich geärgert.“

Nächster Vorrundengegner der deutschen Mannschaft ist am Sonntag (18.00 Uhr) Kap Verde. Die Afrikaner erhielten am Freitag trotz vier positiver Corona-Fälle, die bei der Ankunft in Ägypten am Donnerstag festgestellt worden waren, vom Weltverband IHF grünes Licht für ihre erste WM-Teilnahme. Die betroffenen Spieler befinden sich in Quarantäne und fallen aus.

Spanien und Kroatien mit Problemen
Europameister Spanien und der EM-Zweite Kroatien haben dagegen nur mit Mühe einen Fehlstart abgewendet. Die Spanier kamen am Freitag in der Gruppe B beim 29:29 (16:13) gegen Brasilien ebenso nur zu einem glücklichen Remis wie die Kroaten in der Gruppe C beim 29:29 (14:17) gegen Japan. Japan lag zwischenzeitlich sogar mit sechs Toren in Führung und musste erst wenige Sekunden vor Schluss den Ausgleich hinnehmen.

Autor: dpa/apa/det

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