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Die Azzurri bejubeln den Gewinn des Trofeo Friuli Venezia Giulia © Luigi Canu

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Die Azzurri bejubeln den Gewinn des Trofeo Friuli Venezia Giulia © Luigi Canu

Italien bringt sich in EM-Stimmung

Italien glänzt und leidet – bis zur letzten Sekunde. Vor 1.200 begeisterten Zuschauern im Pala Chiarbola in Triest setzt sich die Azzurri mit 35:34 gegen Rumänien durch und weckten somit die Vorfreude auf die Europameisterschaft in Skandinavien.

Im ersten Testspiel der finalen EM-Vorbereitung überzeugte Italiens Handball-Nationalmannschaft vor allem in einer hochklassigen ersten Halbzeit, ehe sich nach dem Seitenwechsel ein ausgeglichenes Duell entwickelt. Am Ende zitterten sich Azzurri gegen Rumänien zum Sieg.


Zum Matchwinner avancierte Simone Mengon, der Italien in der Schlussminute zum Sieg verhalf und es am Ende auf sieben Tore brachte. Im Blickpunkt stand aber auch ein Südtiroler: Leo Prantner gab nach monatelanger Verletzungspause sein Comeback, dabei glänzte er nicht immer, verbuchte aber dennoch zwei Tore.

Comeback von Prantner

Der Erfolg wiegt umso schwerer, da Nationaltrainer Bob Hanning auf drei Schlüsselspieler verzichten musste: Torhüter Domenico Ebner, Kapitän Andrea Parisini sowie der Linkshänder Thomas Bortoli fehlten verletzungs- bzw. rotationsbedingt. Umso höher ist die Leistung der Mannschaft einzuordnen, die im ersten Testspiel der Vorbereitung auf die EURO 2026 Charakter und Tiefe im Kader bewies.

Der Sieg gibt Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben – und ist zugleich ein gelungener Abschied von heimischem Boden. Bereits in den nächsten Tagen reist Italien nach Tórshavn, in die Hauptstadt der Färöer-Inseln, wo am 9. und 11. Januar die letzten beiden Testspiele vor der Europameisterschaft anstehen.

In 10 Tagen geht's los

Der Ernstfall beginnt am 16. Januar: Um 18 Uhr trifft Italien bei der EM in der Kristianstad Arena in Schweden zum Turnierauftakt auf Island. Mit dem Erfolg von Triest im Rücken reisen die Azzurri jedenfalls mit breiter Brust gen Norden.

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