i Handball

Wer in Brixen ein Saisonabo abschließt, der kann diesen Opel Adam gewinnen

Südtirols Handballer stehen in den Startlöchern

121 Tage ist das Finalrückspiel zwischen dem SSV Bozen und Junior Fasano am kommenden Samstag her, wenn in der Serie A der erste Spieltag der Saison 2014/15 angepfiffen wird. Mit Bozen, dem SC Meran, dem SSV Brixen und dem HC Eppan spielen heuer erstmals in der traditionsreichen Geschichte des italienischen Handballs vier einheimische Klubs im Oberhaus mit.


HC Eppan

Eppan hat in der abgelaufenen Saison den A2-Titel gewonnen und damit den Aufstieg in die höchste Liga geschafft. Die Überetscher waren im Sommer sehr rührig und haben sich die Dienste der beiden ausländischen Spieler Alex Castillo (Dominikanische Republik) und des Serben Milan Filic gesichert. Zudem wechselten Christian Raffl und Michael Mall zu Eppan, das mit Armin Michaeler den wohl besten Südtiroler Keeper in seinen Reihen hat. „Wir freuen uns riesig auf die neue Herausforderung. Unser Ziel ist der Klassenerhalt – so viel Selbstvertrauen haben wir. Aber wir sind uns auch bewusst, dass jetzt alles eine Nummer größer, schneller ist. Ich bin dennoch zuversichtlich“, sagt Andreas Pircher.


SSV Brixen

Relativ wenig hat sich beim SSV Brixen getan. Mit dem Linkshänder Emanuel Alvarez – er kommt aus Argentinien – wurde ein neuer Spieler verpflichtet. Zudem wird Ivan Stuffer nach einjähriger Auszeit wieder ins Team zurückkehren. Genauso wie Flügelflitzer Martin Sonnerer, der fast die gesamte vergangene Saison aufgrund eines Kreuzbandrisses verpasst hat. Mit Roland Giuliani hat indessen ein Spieler seine Karriere beendet. „Wir wollen heuer ins Playoff, das ist ganz klar unser Ziel. Im vergangenen Jahr hatte Meran das nötige Quäntchen Glück, heuer wollen wir ihnen den Rang wieder ablaufen. Emanuel Alvarez kann uns dabei sehr weiterhelfen. Er hat sich schon sehr gut integriert und fühlt sich schon als richtiger Brixner“, erklärt Manuel Dejakum.


SC Meran


Einen Umbruch hat es beim SC Meran gegeben. Starcevic, Stecher, Brunner, Raffl, Mall – sie alle stehen Coach Jürgen Prantner nicht mehr zur Verfügung. Ihre Lücke sollen Robertino Pagano, Fernando Marzocchini, Andreas Laimer und Rückkehrer Benjamin Tissot stopfen. Viel erwarte sich Prantner auch von den eigenen Jugendspieler, die nach und nach eingebaut werden. „Die Mannschaft ist ziemlich neu und deshalb tue ich mich schwer, uns richtig einzuschätzen. Wir werden versuchen unsere letztjährige Saison zu wiederholen, bin mir gleichzeitig aber auch bewusst, dass das sehr schwierig werden wird. Trotzdem bin ich guter Dinge und freue mich auf die vielen Derbys, die den Handball meiner Meinung nach richtig attraktiv machen“, schwärmt Jürgen Prantner.


SSV Bozen


Der SSV Bozen muss heuer auf die Dienste von Michael Widmann, Andreas Andergassen und Jonas Obrist verzichten. Dafür verpflichteten die Weiß-Roten Ratko Starcevic, Alessandro Dallago und Manuel Adler. Und weil Mario Sporcic seit kurzem italienischer Staatsbürger ist, könnte es gut sein, dass General Manager Stefano Podini noch einmal in die Geldschatulle greift, und einen weiteren Spieler verpflichtet. Die Zielsetzung bei den Talferstädtern ist klar: Titel Nummer drei soll her. „Wir haben eine super Vorbereitung hinter uns und ein intensives Programm durchgezogen. Zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison sind wir schon in einer beachtlichen Form. Wir möchten heuer vor allem noch schneller nach vorne spielen. Das soll ein Markenzeichen von uns werden. Nun werden wir alles daran setzen, den dritten Titel nach Bozen zu holen“, verspricht Lukas Waldner.

Autor: sportnews

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