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Leo Prantner (links) zeigte mit Italien nur eine gute Halbzeit. © FIGH

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Leo Prantner (links) zeigte mit Italien nur eine gute Halbzeit. © FIGH

Thriller gegen die Schweiz: Italien träumt von der WM

Im WM-Playoff hat Italiens Handballnationalmannschaft eine ganze Zeit lang ein bärenstarkes Hinspiel hingelegt. In der zweiten Halbzeit drehte der Gastgeber aus der Schweiz jedoch den Spieß um.

Italien verlor als leichter Außenseiter am Mittwochabend vor 5.000 Zuschauern in Zürich das Playoff-Hinspiel gegen die Schweiz mit 29:32. Die Ausgangsposition für das Retourspiel am Sonntag um 18 Uhr in Faenza (zwischen Bologna und Rimini) ist damit alles andere als schlecht, hätte aber besser sein können.


Die Azzurri starteten wie die Feuerwehr ins Spiel und waren nach zehn Minuten mit 10:5 in Führung. Nach einem Treffer des Meraners Leo Prantner baute Italien seinen Vorsprung nach gut 20 Minuten gar auf 14:8 aus. Doch in der Folge wachte die Schweiz, die von Bundesliga-Legende Andy Schmid gecoacht wird, auf und verkürzte noch bis zur Halbzeit auf 16:17.

Die Azzurri vor dem Hinspiel in Zürich. © FIGH

Die Azzurri vor dem Hinspiel in Zürich. © FIGH


Die knappe Halbzeitführung währte für Italien aber nicht lange. Bereits sieben Minuten nach der Pause war die Mannschaft von Bob Hanning mit 18:21 im Hintertreffen. In der Folge hielt die Schweiz immer eine Führung von drei bis vier Toren. Auch der Brixner Mikael Helmersson, der in der ersten Halbzeit sieben Treffer geworfen hatte, kam nicht mehr so zum Vorschein. Wenige Sekunden vor Schluss konnte Italien immerhin noch auf 29:32 verkürzen, sodass es vor dem Rückspiel durchaus berechtigte Hoffnungen gibt.

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