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Der Jubel der Brixnerinnen kannte keine Grenzen mehr. © det

VIDEO | Brixner Meister-Emotionen: Jubel, Tränen & Rücktritte

Die Handballerinnen des SSV Brixen schweben auf Wolke 7: Am Dienstagabend heimsten Monika Prünster & Co. den ersten Meistertitel seit 37 Jahren ein. Anschließend brachen in der Handball-verrückten Domstadt alle Dämme.

Aus der Handball-Halle am Brixner Fischzuchtweg

Von:
Thomas Debelyak

60 Minuten lang herrschte am Dienstag am Brixner Fischzuchtweg Gänsehautstimmung pur. Doch was sich nach der Schlusssirene in der prallgefüllten Handballhalle abspielte, das war ganz großes Emotions-Kino. Hemmungsloser Jubel, Tränen der Freude oder doch ungläubige Blicke auf die in grün und weiß leuchtende Tribüne – jede Spielerin des SSV Brixen kostete den großen Triumphmoment auf ihre Weise aus. Gegen Salerno siegten die Eisacktalerinnen vor einer beeindruckenden Kulisse (gut 1500 Fans) mit 33:28 und holte somit erstmals seit 1985 wieder den Serie-A-Scudetto in die Domstadt.


Baumeister des Erfolgs war Trainer Hubert Nössing. Die Brixner Handball-Legende hat in den letzten Jahren eine funktionierende und harmonierende Mannschaft geformt, die heuer bereits den Grunddurchgang für sich entscheiden konnte und nun auch die hochspannende Best-of-3-Finalserie gegen Serienmeister Salerno gewonnen hat. Beeindruckt war der Handball-Guru vor allem von der Atmosphäre, die in der Brixner Halle vorherrschte. Seine Kernaussage: „So etwas kannst du mit Geld nicht kaufen.“



Nössings verlängerter Arm auf dem Feld war in dieser Saison Monika Prünster. Die 38-jährige Torfrau hat besonders in der „Finalissima“ gegen Salerno gezeigt, dass sie auch im hohen Handball-Alter noch die wohl beste Keeperin der Liga ist. Nun soll aber Schluss sein: In unserem Video (nach diesem Absatz) verkündet „Moni“ ihren Rücktritt. Beeindruckend: Prünster hatte schon vor diesem Dienstag fünf Meistertrophäen in ihrem Lebenslauf stehen, allesamt errungen mit Salerno – und somit jener Mannschaft, gegen die Brixen am Dienstag den Pott einheimste. Ein besonderes Gefühl für die Burggräfler Torfrau.



Steffi Durnwalder
zählte ebenfalls zu den großen Stützen im Meisterteam der Brixnerinnen. Die 31-Jährige feierte am Dienstag den größten Erfolg ihrer Karriere – der zugleich der Schlusspunkt sein wird, wie sie mit feuchten Augen in unserem Video verrät.



Während Durnwalder in den Handball-Ruhestand geht, ist Sarah Hilber die Zukunft beim SSV Brixen. Die Rechtsaußen zählte in dieser Saison – und auch im Finale am Dienstag – zu den Protagonistinnen im Team. Diese Rolle soll die 23-Jährige auch weiterhin einnehmen.



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