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Kampflos schaffte Deutschland am Sonntag den Sprung in die nächste Runde. © FIRO/SID

Weitere Teams in WM-Hauptrunde und eine historische Absage

Die Handball-WM am Sonntag brachte einige weitere Entscheidungen. Für Gesprächsstoff sorgte jedoch auch ein Spiel, das gar nicht stattfand.

Das für Sonntagabend angesetzte WM-Vorrundenspiel der deutschen Handballer gegen Kap Verde war abgesagt worden. Diese Entscheidung hatte das Competition-Management des Weltverbands IHF am Sonntagvormittag aufgrund der neuen Coronafälle beim Turnieraußenseiter getroffen.


Das Spiel wird mit 10:0 Toren und 2:0 Punkten für Deutschland gewertet, die DHB-Auswahl von Bundestrainer Alfred Gislason steht in Ägypten somit vorzeitig in der Hauptrunde.

„Es ist die einzig richtige Entscheidung, um Druck aus der Situation zu nehmen“, kommentierte DHB-Vizepräsident Bob Hanning die Absetzung der Partie durch den Weltverband IHF. Damit hätten die Verantwortlichen deutlich gemacht, „dass die Spieler nicht einem unnötigen Risiko ausgesetzt werden. Daher begrüßen wir diese Entscheidung sehr.“

Auch Ungarn und Kroatien weiter
Nach Deutschland ist auch Ungarn dank eines mühelosen 44:18 (16:8)-Kantersieges gegen Uruguay vorzeitig in die Hauptrunde der Handball-Weltmeisterschaft eingezogen. Wie die DHB-Auswahl, die das abgesagte Spiel gegen Kap Verde am grünen Tisch mit 10:0 gewann, verfügen die Magyaren vor dem direkten Duell im Vorrundenfinale der Gruppe A am Dienstag über 4:0 Punkte.

Titelverteidiger Dänemark erreichte am Sonntagabend ebenso locker die nächste Turnierphase. Das Team des ehemaligen Bundesligatrainers Nikolaj Jacobsen setzte sich in der Gruppe D gegen Kongo deutlich mit 39:19 (23:10) durch. Auch Argentinien steht nach einem 24:21 (12:10) gegen Bahrain bereits in der zweiten Turnierphase.

Der EM-Zweite Kroatien feierte in der Gruppe C beim 28:20 (12:11) gegen Angola den ersten Endrundensieg und qualifizierte sich vorzeitig für die Hauptrunde. Im weiteren Turnierverlauf muss das Team um Kapitän Domagoj Duvnjak allerdings auf Regisseur Luka Cindric verzichten, der wegen einer Leistenverletzung aus Ägypten abgereist ist. Katar setzte sich gegen Olympia-Gastgeber Japan mit 31:29 (15:16) durch und buchte dadurch ebenfalls das Ticket für die Hauptrunde.

Europameister Spanien behielt in der Gruppe B gegen Polen knapp mit 27:26 (14:11) die Oberhand, ist aber noch nicht sicher durch. Wie die beiden Rivalen haben auch Tunesien und Brasilien nach einem 32:32 (20:16) noch Chancen auf das Weiterkommen. Bereits am Samstag hatten Rekord-Weltmeister Frankreich, Gastgeber Ägypten, Schweden und Portugal die nächste Runde erreicht.



Autor: dpa/sid/am

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