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Matteo Luisetti (l.)und der HCG gingen erst in der Overtime k.o. © EKZ/Radlwimmer

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Matteo Luisetti (l.)und der HCG gingen erst in der Overtime k.o. © EKZ/Radlwimmer

Autsch! Der Meister schlägt gegen Gröden spät zu

Diese Niederlage ist unverdient. Der HC Gherdëina sah beim Halbfinal-Auftakt der Alps Hockey League in Zell am See lange Zeit wie der Sieger aus, musste sich aber spät, sehr spät doch noch geschlagen geben. Mehr als 2000 Fans feierten am Ende ihre Eisbären.

Das Playoff-Halbfinale in der Alps Hockey League ist eröffnet. Den Auftakt machte eine wahre Nervenschlacht, die Gröden am Ende aus der Hand gab und in der Verlängerung mit 1:2 verlor. Spiel eins gegen den großen Titelfavoriten hat aber gezeigt: Mit den Furie ist zu rechnen!


Gröden spielte bis zum Ausgleich drei Minuten vor dem Ende ein defensiveres, clevereres und schließlich auch besseres Eishockey als die Zeller Eisbären. Der omnipräsente Luke Moncada brachte die Gäste bereits in der neunten Minute verdientermaßen in Führung, als er einen ganz einfach herausgespielten Angriff im Powerplay mit einem Schlenzer ins lange Eck vollendete.

Furie hatten lange alles im Griff

Der Meister aus dem Salzburger Land wirkte völlig überrascht. Kein Zugriff, keine Ideen, keine Härte – und wenn dann mal was in der Offensivbewegung klappte, war der überragende Grödner Goalie Claes Endre zur Stelle. Mit mehreren guten Paraden zementierte der Jänner-Zugang aus Schweden seinen Status als bislang bester Playoff-Spieler der gesamten Liga. Am Ende des Abends sollte er fast 95 Prozent der Schüsse auf seinen Kasten abwehren.

Lange Zeit hielt die Grödner Defensive um Dmitry Vozovik (Mitte) und Goalie Claes Endre (r.) dicht. © EKZ/Radlwimmer

Lange Zeit hielt die Grödner Defensive um Dmitry Vozovik (Mitte) und Goalie Claes Endre (r.) dicht. © EKZ/Radlwimmer

Als die Stimmung in der Zeller Eishalle bereits abebbte und viele mit der Auftaktniederlage der Hausherren rechneten, schlugen diese dann doch noch zu. Christian Jennes feuerte einen Schlagschuss aus vollem Lauf in die Maschen und erzwang drei Minuten vor der Schlusssirene die Overtime. Diese dauerte dann nur 53 Sekunden, ehe Niklas Huard für die Entscheidung sorgte. Er wurde vom Grödner Sebastiano Soracreppa im Überzahlspiel aus den Augen gelassen und konnte einen Steffler-Schuss entscheidend abfälschen.

Die Serie übersiedelt nun ins Grödner Pranives, wo am Samstag ab 17.30 Uhr das zweite Halbfinalspiel steigt. Zwei Stunden später ist auch das erste Aufeinandertreffen zwischen Sisak und Meran angesetzt, die den zweiten Finalisten der Alps Hockey League ermitteln. Hier im Interview blickt HCM-Stürmer Pascal Brunner für uns auf das Duell mit den Kroaten.


Das Halbfinale der Alps Hockey League:

EK Zell am See – HC Gherdëina 2:1 n.V.
Tore: 0:1 Luke Moncada (8.58), 1:1 Christian Jennes (56.48), 2:1 Niklas Huard (60.53)
Zuschauer: 2.021
Best-of-7-Serie: 1:0
Nächster Spieltermin: Samstag, 17.30 Uhr

KHL Sisak – HC Meran
Best-of-7-Serie: 0:0
Erster Spieltermin: Samstag, 19.30 Uhr

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