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Jonathon Blum versucht, sein Team mit deutlichen Worten wachzurütteln. © HC Pustertal

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Jonathon Blum versucht, sein Team mit deutlichen Worten wachzurütteln. © HC Pustertal

Alarm vor dem Derby: Pustertals Star haut auf den Tisch

Das erste große Eishockey-Highlight des neuen Jahres steht an: Am Samstag treffen der HC Pustertal und der HC Bozen aufeinander. Bei den Wölfen herrscht jedoch Alarmstimmung – und der Star des Teams haut mit deutlichen Worten auf den Tisch.

Für den neutralen Zuschauer war es ein Eishockey-Spektakel, für die Pusterer Fans in der erneut ausverkauften Intercable Arena dagegen eine Achterbahnfahrt der Gefühle – und zwar mit bitterem Ende. Die Wölfe haben gegen Sorgenkind Pioneers Vorarlberg bei der 5:6-Niederlage nach Penaltyschießen zwei Punkte hergeschenkt. Damit hält der negative Trend an: Im vergangenen Monat gab es in neun Partien sechs Niederlagen. Der HCP, der in dieser Saison auch schon Spitzenreiter war, findet sich mittlerweile auf Rang 6 wieder.


Und nun steht für die Pusterer am Samstag (19.45 Uhr/SportNews-Liveticker) das große Derby gegen den HC Bozen an, der nach dem Trainerwechsel wieder richtig aufblüht. Vielleicht auch in Hinblick darauf hat Pustertals Star-Verteidiger Jonathon Blum nach der Niederlage gegen Vorarlberg auf den Tisch gehauen. „Das ist einfach nicht genug“, sagte der 122-fache NHL-Spieler.

Die Wölfe kassierten gegen Vorarlberg eine Pleite. © I. Foppa / HC Pustertal

Die Wölfe kassierten gegen Vorarlberg eine Pleite. © I. Foppa / HC Pustertal


„Mich ärgert vor allem die Art und Weise, wie wir verloren haben. Wir haben uns nicht an den Gameplan gehalten, die Details nicht befolgt, wir haben egoistisch und nicht als Team gespielt“, so die klaren Worte von Blum.
„Wir müssen aufhören, ein Haufen von Individualisten zu sein.“ Jonathon Blum

Der 36-Jährige aus Kalifornien redete sich in Rage. „Wir müssen versuchen, wieder wie ein Spitzenteam aufzutreten. Davon haben wir uns mittlerweile weit entfernt. Jeder Einzelne muss in den Spiegel schauen und herausfinden, wie wir wieder als Team zusammenfinden. Wir müssen aufhören, ein Haufen von Individualisten zu sein, denn es fühlt sich aktuell ehrlich gesagt ganz schlecht an“, so Blum.

„Wir müssen wieder als Team auftreten“, sagte Blum. © I. Foppa / HC Pustertal

„Wir müssen wieder als Team auftreten“, sagte Blum. © I. Foppa / HC Pustertal


Zu Saisonbeginn war der HC Pustertal einer der Überflieger, der mit seiner Leichtigkeit, seinem Spielwitz, seiner Leidenschaft die Liga verzückte. „Die Anfangserfolge haben uns anscheinend nicht gut getan. Damals haben wir hart gearbeitet, waren ein Team, spielten sehr einfaches Eishockey. Da müssen wir wieder zurückkommen. Sobald wir das verstanden haben, werden wir wieder Spaß haben“, so Blum abschließend.

Bozen strotzt vor Selbstvertrauen

Schon jetzt ist also klar: Im Derby am Samstag in Bruneck wird viel Feuer drin sein. Die Pusterer sinnen auf Wiedergutmachung, nicht nur aufgrund der aktuellen Lage, sondern auch wegen der Blamage, die sie Ende Oktober im bislang letzten Duell mit dem HC Bozen kassiert haben. Damals gingen die Wölfe in der Landeshauptstadt mit 1:9 unter. Die Foxes strotzen ihrerseits nur so vor Selbstvertrauen: Erst am Neujahrstag gewannen Scott Valentine & Co. gegen Spitzenreiter Klagenfurt mit 2:1 nach Verlängerung.


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1. EC Klagenfurt3322011116:8068
2. Graz99ers3222010108:7067
3. EC Salzburg3321012107:6961
4. HCB Südtirol3120011113:7560
5. Olimpija Ljubljana3421013129:9759
6. HC Pustertal3219013113:8857
7. EC Villach311301899:10542
8. Vienna Capitals321401881:9342
9. Fehérvár321401869:10242
10. Ferencvárosi321202083:10941
11. Linz3315018107:11241
12. Vorarlberg32902372:13128
13. HC Innsbruck33802579:14522

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