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Grenzenloser Jubel: Lobis wirft Stock ins Publikum

An den 4. Oktober 2026 werden sich die Fans des HC Falkensteiner Pustertal noch lange erinnern. Aus einem stinknormalen Regular-Season-Spiel wurde ein umjubelter Erfolg, den in dieser Form keiner mehr für möglich gehalten hätte.

2.750 Fans hatten sich am Sonntag in der Intercable Arena eingefunden, um dem Spiel zwischen den Wölfen und Fehervar beizuwohnen. Diejenigen, die sich bei bestem Herbstwetter für einen Abstecher zum Eishockey entschieden, bereuten ihre Wahl nicht. Denn was sie zu sehen bekamen, war höchst dramatisch und unterhaltsam.


Lange hatte die Jaspers-Truppe alles unter Kontrolle. Nur eines fehlte – die Tore. Diese fielen stattdessen auf der anderen Seite, wo Colin Furlong in der 53. Minute binnen 39 Sekunden zweimal hinter sich greifen musste. Nach diesem ungarischen Doppelschlag schien das Schicksal des HCP gezeichnet und die erste Heimniederlage der Saison Tatsache. Gunnarwolfe Fontaine und Cole Bardreau glichen in der Schlussminute aber tatsächlich noch aus. Der Lärmpegel in der Intercable Arena hatte seinen Höhepunkt damit noch nicht erreicht.

Alan Lobis war der Matchwinner. © I. Foppa / HCP

Alan Lobis war der Matchwinner. © I. Foppa / HCP


Der eine Punkt war den Wölfen nämlich nicht genug: Alan Lobis, der schon während des gesamten Spiels durch seine Puckgewinne und seine Kreativität überzeugt hatte, avancierte in der Verlängerung zum Helden. Er schirmte den Puck auf der blauen Linie ab, überließ diesen JC Lipon, der seinen Mitspieler mit einem punktgenauen Pass fütterte und sah, wie Lobis das 3:2 erzielte.

Wölfe im Hoch

Bei den Fans gab es anschließend kein Halten mehr – und auch bei Lobis nicht. Der Kalterer lief Richtung Tribüne und warf den Schläger übers Plexiglas. Dieser Jubel geht auf NHL-Star Jack Hughes zurück, der sein Spielgerät vor wenigen Tagen nach einem Overtime-Sieg ebenfalls ins Publikum befördert hatte.

Alan Lobis ließ sich feiern. © I. Foppa / HCP

Alan Lobis ließ sich feiern. © I. Foppa / HCP


Durch den 3:2-Erfolg nach Verlängerung bauten die Wölfe ihre Siegesserie aus, bissen sich in den oberen Tabellenregionen fest und behielten zu Hause die weiße Weste. Die Stimmung bei den Schwarz-Gelben könnte zurzeit also nicht besser sein.

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