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Der HC Pustertal (in gelb) liegt in der Serie mit 0:3 in Rückstand. © Graz99ers

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Der HC Pustertal (in gelb) liegt in der Serie mit 0:3 in Rückstand. © Graz99ers

Stimmen aus Graz: „Es ist noch nicht vorbei“

Der HC Falkensteiner Pustertal hat am Sonntag auch Spiel drei der Finalserie gegen die Graz99ers deutlich verloren. Doch nach dem Spiel war allen Beteiligten klar: Das Ergebnis entsprach nicht dem eigentlichen Spielverlauf.

Obwohl die Schussstatistik (40:35) eigentlich für die Wölfe sprach, musste sich der HCP am Sonntag bei den 99ers mit 2:5 geschlagen geben. „Wir sind eigentlich gut gestartet und haben dann trotzdem wieder das erste Gegentor bekommen“, erklärte Pustertal-Torschütze Rok Ticar. Ausreden wollte er keine gelten lassen – auch nicht wegen zweier strittiger Schiedsrichterentscheidungen: „Foul oder kein Foul – wir müssen weiterspielen.“


Ticar erklärte weiter: „Wir haben nach den Gegentoren oft den Fokus verloren und viele unnötige Strafen kassiert. Graz hat diese Chancen ausgenutzt.“ Der 35-jährige Manuel Ganahl auf Seiten der 99ers fasste die Partie hingegen folgendermaßen zusammen: „Pustertal hat ein super Spiel gemacht. Es war eigentlich eine knappe Partie. Wir können ein hohes Tempo gehen über 60 Minuten. Das ist eine große Stärke von uns. Wir sind geduldig geblieben und haben sehr gut verteidigt.“

Der HC Pustertal biss sich erneut die Zähne aus. © Graz99ers

Der HC Pustertal biss sich erneut die Zähne aus. © Graz99ers


Mit einem Sweep könnte Graz die Finalserie bereits am Mittwochabend in Bruneck beenden: „Es wäre überhaupt kein Problem für uns, den Titel auswärts zu feiern. Aber es ist noch nicht vorbei. Der vierte Sieg in der Serie ist immer der härteste“, erklärte der Grazer Doppeltorschütze Paul Huber.
„Die besten Schiedsrichter sollten bei den besten Spielen im Einsatz sein.“ Pustertal-Coach Jason Jespers

Pustertal-Coach Jason Jaspers nahm dagegen sein Team nach der dritten Niederlage in Folge in Schutz: „Das war ein phänomenales Eishockeyspiel. Zu den Referees möchte ich am liebsten nichts sagen. Aber eines ist klar: Die besten Schiedsrichter sollten bei den besten Spielen im Einsatz sein. Wir geben uns aber noch nicht geschlagen.“ Konkret ging es dabei um Korbinian Holzers Stockschlag beim Gegentor zum 1:2. Zudem gab es vor dem 1:3 eine dubiose Strafe gegen Henry Bowlby.

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