
Der HC Pustertal trifft ab Sonntag im Halbfinale auf Olimpija Ljubljana. © Iwan Foppa / HCP
Vor Halbfinal-Start: Ein feuriger Pusterer Appell
Das Warten hat endlich ein Ende: Am Sonntag (ab 18 Uhr/SportNews-Liveticker) bestreitet der HC Pustertal sein erstes Halbfinalmatch gegen Olimpija Ljubljana. Die Intercable Arena wird wieder zum Hexenkessel mutieren.
28. März 2026
Von: det
Am 17. März hat der HC Pustertal in der Intercable Arena mit dem Overtime-Sieg über Salzburg eine magische Nacht erlebt und ist ins Halbfinale eingezogen. Was folgte, war eine ungewöhnlich lange Pause. Wenn die Wölfe am Sonntag ab 18 Uhr in der Intercable Arena gegen Olimpija Ljubljana ihr erstes Halbfinalspiel bestreiten, werden zwölf Tage seit dem letzten Match vergangen sein. „Die Zeit ist nicht mehr rumgegangen. Wir können es kaum noch erwarten, das erste Halbfinale zu spielen“, scharrt Verteidiger Luca Zanatta mit den Hufen.
Auch wenn die Pause lang war: Das Eishockeyfieber ist im Pustertal so groß wie noch nie. Seit dem heroischen Viertelfinaltriumph gegen Serienmeister Salzburg sind die Wölfe nicht nur in ihrem Heimattal, sondern weit darüber hinaus eines der großen Gesprächsthemen. Nicht verwunderlich also, dass die beiden Heimspiele gegen Ljubljana binnen kürzester Zeit ausverkauft waren.
Die Pusterer Fans sind für die Wölfe der siebte Mann. © HCP
Die Intercable Arena wird sich also sowohl am Sonntag als auch am Donnerstag (Spiel 3) in einen schwarzgelben Hexenkessel verwandeln. Ein Fakt, der die Spieler mächtig pusht. Und so gibt es von Zanatta vor Beginn der Halbfinalserie einen feurigen Appell an die euphorische Pusterer Fangemeinde: „Eine Serie zu Hause zu beginnen, das hilft enorm weiter. Es ist, als hättest du einen Mann mehr auf dem Eis.“ Dann richtet sich der Verteidiger direkt an die Anhänger: „Wir brauchen die Unterstützung von jedem Einzelnen von euch. Es ist wirklich schön zu sehen, wie unsere Fans auf diese Chance reagieren.“
„Es wird eine geile Serie.“ Alan Lobis
Pustertal hat Salzburg rausgeworfen, Ljubljana den HC Bozen. Es treffen hier zwei Teams aufeinander, die vor allem mit ihrer Leidenschaft, mit der taktischen Disziplin und ihrem Herzblut weit gekommen sind. „Sie haben auch zwei Ausnahmespieler mit Nicolai Meyer und TJ Brennan, die Punkte am Fließband produzieren. Wir müssen weiter unser Spiel machen“, sagt Cole Bardreau, während Zanatta anfügt: „Sie sind ein sehr hartes Team.“ Und der junge Alan Lobis bringt es auf den Punkt: „Es wird eine geile Serie werden.“
Gute, aber auch böse Erinnerungen an Ljubljana
Einen Favoriten in dieser Serie auszumachen, ist schwierig. Was die Statistik anbelangt, hat der HCP die Nase leicht vorn: Drei der vier Saisonduelle konnten die Pusterer nämlich für sich entscheiden. Und dann wären da noch die vergangenen beiden Saisonen, in denen sich die Wölfe gegen Olimpija jeweils in den Pre-Playoffs durchsetzen konnten.Cole Bardreau trifft mit dem HCP auf Ljubljana.
Auf der anderen Seite waren es ausgerechnet die Slowenen, die Pustertal eine der schmerzhaftesten Niederlagen der Geschichte zugefügt haben: In der Finalserie der AlpsHL-Saison 2018/19 führte der HCP bereits mit 3:1 und lag im fünften Spiel bis 24 Sekunden vor Schluss mit 2:1 vorn – doch dann drehte Ljubljana noch das Match und schlussendlich auch die Serie. Ob es auch für diese schmerzhafte Niederlage nun die Revanche gibt?
ICE Hockey League, Halbfinals – Game 1
Graz99ers – Fehervar AV19 (Sonntag, 15.15 Uhr)HC Pustertal – Olimpija Ljubljana (Sonntag, 18 Uhr)
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