a Serie C

Verschoss einen Elfmeter: Luca Berardocco. (Foto: DLife)

FC Südtirol holt gegen Albinoleffe einen Punkt

Es wäre mehr drin gewesen für den FC Südtirol. Am Ende hat es gegen Albinoleffe aber nur zu einem Unentschieden gereicht. Damit liegen die Weiß-Roten weiter auf Play-off-Kurs.

Nach dem wichtigen 1:0-Sieg vor einer Woche gegen Mestre, hat der FC Südtirol auch gegen den nächsten direkten Konkurrenten nicht verloren. Allerdings mussten sich die Weiß-Roten gegen Albinoleffe mit einem Punkt zufrieden geben. Das lag auch an einem verschossenen Elfmeter.


Cia und Baldan zurück in der Startelf

FCS-Trainer Paolo Zanetti hatte zwei Änderungen in seiner Startelf vorgenommen. Für Marco Baldan und Renny Smith kehrten Martin Erlic und Michael Cia zurück in die Startelf – Qualität für Quantität. Das machte sich zunächst aber nicht bemerkbar. Der FC Südtirol tat sich im Spielaufbau schwer. Vor allem wenn es in Richtung Albinoleffe-Strafraum ging, fehlten den Weiß-Roten die Ideen. Rocco Costantino zeigte, warum die FCS-Vereinsführung nach einem neuen Stürmer sucht. Der 7-fache Torschütze ist zwar vor dem Tor eiskalt, allerdings fehlt ihm die spielerische Klasse. Das macht es auch für seinen Sturmpartner Emmanuel Gyasi schwer, denn Costantino bewegt sich oft nicht optimal und trifft falsche Entscheidungen. Trotzdem muss man ihm eines lassen: Wird es gefährlich, hat Costantino meist seine Füße im Spiel – auch gegen Albinoleffe.


Zwei Elfmeter und zwei Tore in sieben Minuten

Nach einer verhaltenen Startphase ging es plötzlich rund. Zunächst setzte Cia einen Volleyschuss (Berardocco hatte herrlich vorbereitet) zu zentral an. Im Anschluss an die folgende Ecke kam Costantino zu Fall – Elfmeter. Clever gemacht, aber schmeichelhaft, den der Italo-Schweizer hatte zuvor gezogen . Allerdings brachte der Elfmeter nichts ein, Berardocco scheiterte an Ex-FCS-Keeper Achille Coser (22.). Keine fünf Minuten später gab es auf der anderen Seite ebenfalls einen Elfmeter. Fabian Tait hatte Carmine Giorgione (er traf in der 63. Minute die Querlatte) gelegt – ein klares Foul. Albinoleffe-Stürmer Daniel Kouko machte es besser als Berardocco, 1:0 für die Hausherren (26.).


FC Südtirol reagiert und trifft

Der FCS reagierte prompt, doch der Roller von Kapitän Hannes Fink streifte nur den Pfosten (28.). Drei Minuten später war es dann soweit. Nach einer Hereingabe von Paolo Frascatore schoss Gyasi auf das Tor. Der Ball wurde von Albinoleffe-Verteidiger Davide Mondonico abgefälscht und landete zum 1:1 im Netz (29.). In der Folge verflachte das Spiel wieder. Die größte Möglichkeit die drei Punkte doch noch mit nach Bozen zu bringen hatte der eingewechselte Renny Smith in der Nachspielzeit. Er reagierte aber viel zu langsam und sein Schuss wurde geblockt (90.+1).


Serie C, 18. Spieltag

Gubbio – Vicenza 1:1
Bassano – Fano 1:0
Feralpisalò – Reggiana 3:2
Pordenone – Santarcangelo 0:1
Albinoleffe – FC Südtirol 1:1
Padova – Renate 2:1

Fermana – Ravenna (20.30 Uhr)
Teramo – Mestre (20.45 Uhr)


Die Tabelle:

1. Padova 37 Punkte
2. Renate 30
3. Sambenedettese 29 (-1 Spiel)
4. Feralpisalò 29
5. Reggiana 26
6. Albinoleffe 26
7. Triestina 25
8. FC Südtirol 25
9. Pordenone 25
10. Fermana 23 (-1 Spiel)
11. Bassano 22
12. Gubbio 22
13. Mestre 21 (-1 Spiel)
14. Vicenza 21
15. Ravenna 20 (-1 Spiel)
16. Teramo 18
17. Santarcangelo 17
18. Fano 11


Albinoleffe:
Coser; Zaffagnini, Gavazzi, Mondonico (ab 90.+2 Gusu); Gonzi, Agnello, Giorgione, Sbaffo, Gelli (72. Nichetti); Kouko (ab 72. Montella), Colombi (ab 46. Di Ceglie)
FC Südtirol: Offredi; Erlic (ab 67. Baldan), Sgarbi, Vinetot; Tait, Cia (ab 67. Smith), Berardocco (ab 76. Bertoni), Fink (ab 90. Broh), Frascatore; Gyasi, Costantino (ab 90. Heatley)
Tore: 1:0 Foulelfmeter Kouko (26.), 1:1 Gyasi (29.)
Besonderes Vorkommnis: Berardocco scheitert mit Foulelfmeter an Coser (22.)


SN/cst

Autor: sportnews

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