a Serie C

Die Druckphase zu Spielende überstand der FCS zwar (fast) unbeschadet, aber Trainer Stefano Vecchi sieht noch Verbesserungspotenzial. © FCS Press

FC Südtirol: Trotz starkem Auftakt, noch nicht ganz zufrieden

Der FC Südtirol hat in Pesaro einen Meisterschaftsstart nach Maß hingelegt. Trainer Stefano Vecchi war mit seinem Team zufrieden, hatte aber trotzdem etwas zu bemängeln.

Vor allem mit der Reaktion nach der Pause war der Fußballlehrer, der im Sommer die Nachfolge von Paolo Zanetti angetreten hatte, nicht einverstanden: „Ich bin sehr wütend geworden, denn meine Spieler haben sich nach 2:0 mit dem Resultat zufriedengegeben.“

Meisterspieler Polak mit starkem Debüt
In der Tat hat der FCS, nach fulminanten ersten 45 Minuten, nach dem Seitenwechsel kaum mehr glänzen können. Das brachte Vecchi auf die Palme, denn er wollte ein anders Auftreten sehen: „Wir hätten die Entscheidung suchen müssen, denn bei einem 2:0 ist das Spiel stets offen.“ Und so kam es, dass die Weißroten den letzten Minuten noch einmal unter Druck gerieten. Nach dem herrlichen Weitschusstreffer von Davide Voltan (84.), gab es eine hektische Schlussphase.

Gutes Debüt für den FC Südtirol: Jan Polak, ehemals Meister mit Liberec in Tschechien. © Felice Calabro' / Felice Calabro'

Diese überstand der FC Südtirol schadlos. Das lag auch an der starken Innenverteidigung um Kevin Vinetot und Jan Polak. Der tschechische Neuzugang, der 142 Erstliga-Spiele in seiner Heimat und Polen auf dem Buckel hat und mit Slovan Liberec sogar Meister wurde, ist ein echter Leitwolf. Hier scheint Paolo Bravo ein guter Griff gelungen zu sein.
Vecchi: „Es war eine reife Leistung“
In der Offensive zeigte Daniele Casiraghi, dass er den Unterschied ausmachen kann. Zwar fehlte es gegen Vis Pesaro noch an den ganz großen Momenten, doch das Talent des 26-Jährigen ist unbestritten. Überhaupt scheint der FC Südtirol offensiv gut aufgestellt zu sein, denn auch die restlichen Neuzugänge, Mirco Petrella und Matteo Rover, konnten ihr Potenzial andeuten.

Deshalb war Vecchi auch zufrieden mit seinen Angreifern, auch wenn er sich in der Schlussphase etwas mehr Ruhe und Ballhalten gewünscht hätte. Allerdings räumte Vecchi ein, dass er mit dem grundlegenden Auftreten seiner Mannschaft sehr einverstanden war: „Nach den Pokalspielen, in denen wir starke Leistungen gezeigt haben, war die Gefahr da, dass wir Vis Pesaro unterschätzen. Doch das haben wir nicht gemacht, es war eine reife Leistung mit konkreten Ansätzen.“

Weiter geht es für den FC Südtirol am Sonntag in Bozen. Dann ist Carpi, das zum Auftakt einen phänomenalen 4:1-Sieg über Serie-B-Absteiger Cesena gefeiert hat, im Drususstadion zu Gast. Für Vecchi ein besonderes Spiel, immerhin ist Carpi einer der Ex-Klubs des FCS-Trainers.

Autor: cst

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2020 Sportnews - IT00853870210