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Jeremy Broh nimmt eine Schlüsselrolle ein: Er ersetzt erneut den verletzten Fabian Tait auf der rechten Mittelfeldseite. © Fotoservizio Bordoni

Alles oder nichts: So ist die Lage beim FC Südtirol

Am Sonntag ab 14.30 Uhr geht es für den FC Südtirol um eine ganze Saison. In Triest wollen die Weißroten den historischen Sprung in die Serie B schaffen. Wie ist die Ausgangslage vor dem entscheidenden Match?

Die Ausgangslage: Der FC Südtirol muss das Spiel gegen Triestina gewinnen, wenn man auf Nummer sichergehen will. Bei einem Ausgleich muss man darauf hoffen, dass Padova gegen Virtus Verona nicht mit mehr als zwei Toren Unterschied gewinnt (hier geht es zur genauen Ausgangslage). Gepfiffen wird das Spiel von Schiedsrichter Federico Longo aus Paola (Provinz Cosenza/Kalabrien). FCS-Trainer Ivan Javorcic hat seine Sperre abgesessen und ist wieder mit dabei.


Der Gegner: Triestina war in den letzten zwei Jahren der Angstgegner der Weißroten. Vor allem die 2:3-Pleite im Vorjahr war ein schwerer Schlag für den FC Südtirol, verpasste man damals doch zwei Spieltage vor Schluss den Sprung an die Tabellenspitze. Diese negativen Erinnerungen müssen jetzt raus aus den Spielerköpfen – frei nach dem Motto: Neues Spiel, neues Glück. Ex-FCS-Stürmer Mirco Petrella, der jetzt für Triestina spielt, kündigte an: „Wir werden uns gegen den Tabellenführer zerreißen.“

Die personelle Lage: Fabian Tait fällt weiterhin aus und wird auch in Triest nicht auf dem Platz stehen. Zudem ist Michael De Marchi gesperrt, was unweigerlich die Frage nach seinem Ersatz aufwirft. Raphael Odogwu dürfte die besten Karten haben. Allerdings ist der Italo-Nigerianer nach einer Verletzungspause nicht bei 100 Prozent. Manuel Fischnaller und/oder Francesco Galuppini dürften als Joker zum Einsatz kommen.

Fehlt gesperrt: Michael De Marchi. © fcs

Trainer Ivan Javorcic muss zudem entscheiden, ob er Davide Voltan oder Daniele Casiraghi auf der Bank lässt. Zuletzt musste Topscorer Casiraghi draußen bleiben, doch gegen Triestina könnte sich das Blatt wenden. Matteo Rover ist gesetzt – genauso wie das Mittelfeld um Ersatz-Kapitän Emanuele Gatto und die Viererkette vor Torhüter Giacomo Poluzzi.

Die Situation auf der Tribüne: Die FCS-Fans wappnen sich für das historische Match im Nereo Rocco. Zahlenmäßig dürften es einige hundert Südtiroler sein, die sich auf den Tribünen des 28.000 Zuschauer fassenden Stadions einfinden werden. Die meisten werden in Fanbussen die Reise nach Triest antreten. Der Ticketverkauf ist seit Dienstag geöffnet.



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