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Spektakuläres Siegerfoto: Der FC Südtirol ist Meister in der Serie C. © Felice Calabro' / Felice Calabrò

Das FCS-Märchen: „Haben etwas Unglaubliches geschafft“

Der FC Südtirol ist am Ziel seiner Träume. Am Sonntag hat der einzige Profiklub hierzulande den historischen Aufstieg in die Serie B klargemacht. SportNews hat sich gleich anschließend auf dem Feld des altehrwürdigen Nereo-Rocco-Stadion auf Stimmenfang begeben.

Aus dem Nereo-Rocco-Stadion in Triest

Von:
Thomas Debelyak

Sonntagnachmittag im Stadio Nereo Rocco. In Triest ist der strahlende Sonnenschein mittlerweile hinter dicken Wolken verschwunden, leichter Regen hat eingesetzt. Doch das Wetter passt so gar nicht zur Gemütslage des FC Südtirol. Denn als Schiedsrichter Federico Longo um 16.32 Uhr drei Mal in seine Trillerpfeife pustet, kennt der Jubel bei Südtirols einzigem Profiklub keine Grenzen mehr. Der 2:0-Sieg gegen Triestina ist unter Dach und Fach, was bedeutet: Fabian Tait & Co. haben die Serie C, Gruppe A gewonnen und werden im kommenden Jahr erstmals in der Serie B spielen.


Einige Spieler brachen in Tränen aus, andere strahlten übers ganze Gesicht, wiederum andere zückten sofort das Smartphone, um einen Videocall mit den Liebsten zu machen. Die rund 700 Fans aus Bozen skandierten „Serie B, Serie B, Serie B“, das große Ziel, auf das Südtirols Vorzeigeverein so lange hingearbeitet hat, ist endlich erreicht.Verständlich, dass sich auf dem Platz bewegende Momente abgespielt haben.

Fabian Tait, der die beiden wichtigsten Saisonspiele gegen Padova und Triestina verletzungsbedingt verpasst hat, war nach dem Match einfach nur froh.



Einer der Aufstiegshelden war Torhüter Giacomo Poluzzi. Er hat in 38 Saisonspielen 9 Tore kassiert – das ist eigentlich illusionär, zeigt aber, welch grandiose Meisterschaft die Weißroten gespielt haben. Er sagte im Video-Interview folgendes.


Für Hannes Fink ist der Aufstieg ein persönliches Märchen. Seit seiner Kindheit spielt der Rittner für den FCS und ist in guten wie in schlechten Zeiten dabei geblieben. Obwohl der Kapitän heuer nur wenig Einsatzzeit erhielt, war er mit viel Demut und seiner mannschaftsdienlichen Art ein wichtiger Eckpfeiler im Meisterteam.


„Einfach nur müde“, aber überglücklich war dagegen Dietmar Pfeifer. Am Geschäftsführer der Weißroten haben die letzten Wochen gezehrt, er habe „nicht viel geschlafen“, doch nun ist das große Ziel endlich erreicht. Das genoss Pfeifer sichtlich, zuerst in den Jubeltrauben der Mannschaft, dann – in sich gekehrt – mit einem Spaziergang auf dem satten Grün abseits des Trubels.


Der FC Südtirol hat seine überragende Saison mit dem Aufstieg gekrönt. Die große Party kann also steigen.

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